Die Csárdásfürstin - Operette von Emmerich Kálmán
Автор: Deutsche Oper am Rhein
Загружено: 2012-10-17
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Der ungarische Revuestar Sylva Varescu verdreht allen Männern den Kopf. Vor allem der Wiener Fürstensohn Edwin von und zu Lippert-Weylersheim glaubt, in der liebes- und lebenserfahrenen Frau seine große Liebe gefunden zu haben. Er gibt ihr vor Zeugen ein schriftliches Heiratsversprechen. Da aber eine Heirat aus der Sicht seiner Familie unstandesgemäß ist, wird eine Ehe Edwins mit seiner Cousine Stasi arrangiert. Als einige Wochen später im Wiener Palais des Fürsten von und zu Lippert-Weylersheim die rauschende Verlobung gefeiert wird, erscheint auch Sylva, die sich als Frau von Edwins Freund Graf Boni ausgibt. Edwin ist sofort wieder für sie entflammt und will sie nun heiraten, da sie doch bereits Gräfin zu sein scheint. Da deckt Sylva den Schwindel auf, konfrontiert die Festgesellschaft mit dem Eheversprechen und geht. Bis zum glücklichen Finale gibt es ganz im Stil der Wiener Operette noch zahlreiche Irrungen und Wirrungen. Schließlich gesteht Edwins Mutter Anhilte, dass auch sie einst eine Kabarett-Sängerin war, bevor sie über mehrere Heiratsstufen zur Fürstin aufstieg. Schweren Herzens muss ihr Mann nun sein Einverständnis zur Ehe zwischen Edwin und Sylva geben.
In kaum einer Operette finden sich so viele Erfolgsschlager wie in Emmerich Kálmáns (1882--1953) „Csárdásfürstin": Von „Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht" über „Nimm Zigeuner, deine Geige" bis zum Finale „Tausend kleine Engel singen" wechseln sich in dem 1915 uraufgeführten Werk süße Melodien mit schmissigen ungarischen und Wiener Rhythmen ab. Doch liefert Kálmáns Musik nicht nur champagnertrunkene Operettenseligkeit, sondern choreographiert aus dem großen Reigen auch einen satirischen Tanz auf dem Vulkan der untergehenden Donaumonarchie seiner Entstehungszeit.
Regisseur Joan Anton Rechi wurde 2007/08 von der Fachzeitschrift Opernwelt als Nachwuchskünstler des Jahres nominiert und inszenierte zuletzt mit großem Erfolg Rossinis „La Cenerentola" am Theater Aachen und Szymanowskis „Król Roger" am Staatstheater Mainz.
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Operette in drei Akten
Libretto von Leo Stein und Béla Jenbach
In deutscher Sprache mit Übertiteln
Musikalische Leitung: Wolfram Koloseus
Inszenierung: Joan Anton Rechi
Bühne: Alfons Flores
Kostüme: Sebastian Ellrich
Choreographie: Amelie Jalowy
Licht: Volker Weinhart
Chorleitung: Christoph Kurig
Dramaturgie: Bernhard F. Loges
Fürst von und zu Lippert Weylersheim: Peter Nikolaus Kante
Anthilte: Cornelia Berger
Edwin: Corby Welch / Bruce Rankin
Stasi: Alma Sadé / Gloria Rehm
Graf Boni Káncsiánu: Florian Simson / Cornel Frey
Sylvia Varescu: Nataliya Kovalova / Romana Noack
Feri Básci Bruno Balmelli / Stefan Heidemann
General Rohnsdorff Christian Bartels
Kiss, Notar: Clemens Begritsch / Volker Philippi
Tänzerinnen: Sara Blasco Gutiérrez / Caterina Mascia, Anastasia Siriatska, Chih-Ying Ku-Gebert, Phaedra Pisimisi, Tina Vasilaki / Caterina Mascia
Tänzer: Joeri Burger, David Laera, Jonas Tilly, Bernardo Fallas, Fernando Moraga / Alexander Andreyev
Chor der Deutschen Oper am Rhein
Duisburger Philharmoniker
Video: Ralph Goertz
© Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg
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