Grundlagen der Prozess FMEA
Автор: WirtschaftsPerformance
Загружено: 2022-10-16
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Описание:
Prozess FMEA
Analyse des Fertigungsprozesses, bzw. auch anderer Prozesse (Schnittstellen) im Unternehmen nach Prozessmängeln bezogen auf alle Anforderungen wie:
Kundenanforderungen (Besondere Merkmale)
Risiken und Chancen
Gesetzliche und behördliche Rahmenbedingungen
Eigene Maßstäbe
Ziel:
Geeignete Maßnahmen definieren, um die (schwersten) Prozessmängel zu beseitigen - Fehlervermeidung statt Entdeckung
Beweisdokumentation im potentiellen Haftungsfall
Internes Wissensmanagement des Unternehmens
Zeitliche Orientierung:
Ab dem Produktionskonzept sollte mit der Prozess-FMEA begonnen werden
Abschluss von enthaltenen Maßnahmen zur Produkt- und Produktionsvalidierung
Sobald Änderungen selbst, durch Kunde oder aber durch Reklamationen notwendig werden, ist die FMEA zu aktualisieren
Scoping
Abgrenzung des Betrachtungsbereichs
Bei der Festlegung des Betrachtungsumfangs sollten folgende Punkte Berücksichtigung finden:
Produkt- bzw. Prozessänderungen
Veränderte Rahmenbedingungen und Anforderungen
Kundenanforderungen
Gesetzliche und behördliche Anforderungen
Stand der Technik
Prozesserfahrung
Lessons learned
Kontinuierliche Verbesserung
Systemelemente und Systemstruktur
Untersuchungsgegenstand definieren (Prozesse / Prozessschritte)
Zerlegung in Prozesselemente (Teilprozesse eines Gesamtprozesses)
Jeweils eine Beachtung von Mensch, Material, Maschine und Mitwelt
Hierarchische Struktur der Prozessschritte beachten - Prozess / Teilprozess / Einflussfaktoren
Detailierungsgrad definieren
Funktionen und Funktionsstrukturen (Funktionsnetze)
Zu den oben definierten Prozessen und Prozessschritten werden spezifische Funktionen bzw. Produkt-, Prozessmerkmale zugewiesen
Spezifische Funktionen können sein:
Technische Anforderungen
Kundenanforderungen
Rechtliche Anforderungen
Unternehmenseigene Anforderungen
Prüfbare Produkteigenschaften festlegen, welche am jeweiligen Prozessende abgefragt werden können
Funktionsnetze geben die internen Zusammenhänge wieder (nicht für jede FMEA erforderlich)
Abhängigkeiten werden deutlich
Fehleranalyse
Zuordnung möglicher Fehlfunktionen zu den definierten Prozessen bzw. Produkt- und Prozessmerkmalen
Nicht erfüllte bzw. fehlerhafte Funktionen
Zusammenhänge zwischen Fehlern, Ursachen und Folgen in einem Fehlernetz darstellen
Unterschiedliche Betrachtungswinkel auf den Fokus des Fehlers generell möglich
Jeder mögliche Fehler kann im Fokus des Fehlernetzes stehen
Aussuchen aller möglichen Fehlfunktionen, welche den im Fokus stehenden Fehler verursacht haben können
Aus Fehlfunktionen werden Fehlerfolgen definiert
Fehlerursache: Mensch, Maschine, Material, Mitwelt, Methode
Risikobewertung
Definition aktueller Vermeidungs- und Entdeckungsmaßnahmen
Risikobewertung der Ursachen, welche als Fehlerfolge auf die Prozesse bzw. Produktmerkmale definiert sind
Bewertung mithilfe der Risikoprioritätszahl (Multiplikation folgender Werte; jeweils 1-10) / Aufgabenpriorität
Bedeutung der Fehlerfolge (B-Bewertung) - 1 niedrig bis 10 hoch
Sofern mehrere Folgen eines Fehlers vorliegen:
Werden die Folgen mit den höchsten Bedeutungswert bei der RPZ Berechnung berücksichtigt
Auftretenswahrscheinlichkeit der Fehlerursache (A-Bewertung) - 1 niedrig bis 10 hoch
getroffene Vermeidungsmaßnahmen werden berücksichtigt
Entdeckungswahrscheinlichkeit der Fehlerursache (E-Bewertung) - 1 hoch bis 10 niedrig
getroffene Entdeckungsmaßnahmen werden berücksichtigt
Risikobewertung
Aufgabenpriorität (AP)
Die AP Tabelle stellt die Logik für 1000 mögliche Kombinationen zur Verfügung
Berücksichtigung der entsprechende Tabelle für Prozess-FMEA
Priorität - Hoch (H)
Es müssen Maßnahmen definiert werden
Priorität - Mittel (M)
Es sollten Maßnahmen definiert werden
Priorität - Niedrig (N)
Es können Maßnahmen definiert werden
Optimierung
Maßnahmen definiert
Es kommen nur Vermeidungs- und Entdeckungsmaßnahmen in Betracht!
Optimierungsmaßnahmen werden wieder im Formblatt dokumentiert und nachverfolgt
Maßnahmenstand, Verantwortliche, Datum
Die Optimierung endet erst mit dem Erreichen eines akzeptablen Risikos und abgeschlossenen Maßnahmen
Beibehaltung der Aufgabenpriorität, sofern die eingeleitete Maßnahme keine Erfolge gebracht hat
Maßnahmenstatus
Offen
In Entscheidung (optional)
In Umsetzung (optional)
Abgeschlossen
Verworfen
Ergebnisdokumentation
Zusammenfassung
Betrachtungsumfang der FMEA
B- / A- / E-Bewertungstabellen
Logik für die Aufgabenpriorität
Ergebnisse und Schlussfolgerungen aus der Analyse
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Sie haben Fragen in Bezug der Qualitätsmethode FMEA? - Dann schreiben Sie uns eine Mail an [email protected]
Wir beantworten diese dann anonymisiert auf https://www.wirtschaftsperformance.com - „Meine Managementplattform“
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