Über den Westerwaldsteig zur Erbacher Brücke
Автор: Axel Griebling
Загружено: 2024-03-17
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Wandertipp: Die historische Eisenbahnbrücke bei Nistertal - sehenswertes Wanderziel im Westerwald
Auf einer Länge von 300 Metern überspannt die älteste Betonbrücke Deutschlands das Tal der Nister
Nistertal. 300 Meter lang und 40 Meter hoch ist sie, die älteste Betonbrücke Deutschlands. Auf 10 Pfeilern mit elf Bögen gestützt, überspannt die Erbacher Brücke als Viadukt das Tal der Nister. Die Brücke, 1911 gebaut, verband die Bahnlinie von Erbach (heute Nistertal) bis nach Bad Marienberg und weiter in Richtung Fehl-Ritzhausen als Querverbindung der Westerwaldbahn von Köln und Frankfurt nach Rennerod und Herborn. Obwohl die Strecke 1971 bereits stillgelegt wurde, ist die Erbacher Brücke nach wie vor ein begehrtes Wanderziel und ein beliebtes Fotomotiv.
15.000 Kubikmeter Beton, aus Basaltsplitt mit täglich zwei Waggons Zement gemischt, sowie 500 Festmeter Holz für die Schalung waren für den Bau erforderlich, bis am 31. August 1911 nach nur sechsmonatiger Bauzeit das impopsante Bauwerk seiner Bestimmung übergeben werden konnte. Die Baukosten der Brücke beliefen sich auf 300.000 Goldmark je 0.36 Gramm Feingold, was heute 1,55 Millionen Euro entspricht. Da es für den Bau der Brücke an Fachkräften mangelte, wurden Arbeiter aus Polen, Italien und Kroatien eingesetzt. Als damaliges Wunder der Technik gepriesen, statteten namhafte Ingenieure der ganzen Welt der Brücke einen Besuch ab.
Die nahen Basaltwerke und der Personenverkehr waren hauptsächliche Nutzer der Bahnstrecke, denn Basalt war ein gefragter Rohstoff. Unzählige mit Basalt beladene Güterwagen wurden täglich über die Brücke transportiert. Dampfloks, oft zu zweit im Doppelpack im Zug eingespannt, meisterten zischend und schnaufend den Anstieg in Richtung Bad Marienberg. Doch der Zahn der Zeit machte auch vor der Brücke nicht halt und machte mehrere Reparaturen notwendig. 1957 waren bereits 10.000 Mark erforderlich, um die maroden Betongeländer durch ein Stahlgeländer zu ersetzen. Gleichzeitig wurde die Bahnlinie immer wieder durch Hochwasser unterspült und Gerölllawinen, die sich auf der Strecke ergossen, taten ihr Übriges. Da die Nachfrage nach dem Westerwälder Basalt und dem Personenverkehr in den späten 60er Jahren rapide nachließ, stellte die Bahn den Betrieb der Eisenbahnstrecke bereits 1971, nur 60 Jahre nach Eröffnung, wieder ein.
Die Rundwanderung von etwa 8 Kilometern Länge beginnt auf dem öffentlichen Parkplatz im Zinhainer Weg in 56470 Langenbach bei Bad Marienberg und führt in großen Teilen über den Westerwaldsteig und den ehemaligen Bahndamm der alten Eisenbahnstrecke. Dabei wird die Brücke auf dem Hinweg durch einen Brückenbogen unterquert. Auf dem Rückweg wird die Brücke begangen und ermöglicht aus 40 Metern Höhe einen phantastischen Blick ins Tal der Nister. Die Wanderung dauert etwa drei Stunden und ist unter Komoot https://www.komoot.com/de-de/tour/145... per Sprache und Karte navigierbar.
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