München-Bogenhausen Plenum von St. Georg
Автор: arnoldusglocke
Загружено: 2026-03-13
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Unter den alten Dorfkirchen, die inzwischen zur Stadt München gehören, finden sich einige von hohem künstlerischem Rang, so auch St. Georg in Bogenhausen.
Zwar hat der Bau ältere Teile als sie der heute bestimmende Umbau aus dem späten Rokoko ahnen lässt, doch würde man im Turm keine Glocken vermuten, die wesentlich älter als jene Epoche sind. Daher ist das erhaltene Kleinterz-Trio ein besonderer Schatz:
1. Ton b', von Sixtus Steger in München 1599 gegossen.
2. Ton des'', Sixtus Steger, München, 1595.
3. Ton e'', Meister Paulus, München, 1409.
Schon vor dem Jahr 780 ist Bogenhausen bezeugt, das als Urpfarrei einen weiten Sprengel hatte. Die ersten Pläne zum heutigen Bau wurden 1759 gefasst, aber zunächst nicht genehmigt. So dauerte es bis in die späten 1760er Jahre, dass sie Gestalt annehmen konnten. Der berühmte Johann Michael Fischer (Berg am Laim, Dießen, Altomünster usw.) soll Urheber sein, wofür auch Formen wie die Kehlung der Fensterlaibungen und die zentralisierende Gliederung des Inneren sprechen. Vermutlich hat nach Fischers baldigem Tod Balthasar Trischberger den Bau geleitet. Die Turmhaube wurde 1771 aufgesetzt. Das Langhaus besteht innen gefühlt nur aus einem weit gespannten, überkuppelten Joch, da die Emporenbrüstung es auf halber Länge teilt und westlich hinter der Empore noch Vorraum, Turm und Taufkapelle darin untergebracht sind. Der Chor verrät außen noch durch Dreiseitschluss seinen Ursprung im 15. Jh., innen ist die Apsis mit Kalotte gerundet und ein kuppeliges Quadrat vorgeschaltet.
Die Fresken zeigen in den Hauptbildern die Martern und die Glorie des hl. Georg. Es schuf sie Philipp Helterhof, der auch in Schloss Schleißheim und St. Moritz Ingolstadt tätig war, sowie als Mitarbeiter J.B. Zimmermanns in Andechs und St. Peter München.
Besonderen Rang verleihen der Ausstattung Altäre und Kanzel, da der Hochaltar ein Spätwerk von Johann Baptist Straub ist, die übrigen überwiegend von seinem Schüler, dem genialen Ignaz Günther stammen. Die Kanzel in vornehmem Weiß-Gold zählt zu Günthers letzten Werken und steht auch stilistisch am Ende des Rokokos.
Im kleinen Friedhof sind viele Prominente bestattet, Künstler, Schriftsteller, Politiker und andere. Hinweis: Die Kirche ist außer zu Gottesdiensten nur durch das Gitter zu sehen, ein Besuch daher möglichst in Abstimmung auf diese zu wählen.
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