Sillenstede Highlights Must Sees
Автор: Franz Roth
Загружено: 2026-02-27
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"Frieslands schönstes Dorf", das nimmt unser Urlaubsort Sillenstede für sich in Anspruch. Nicht zu Unrecht.
Am östlichen Rand des Geestkernes der ostfriesischen Halbinsel, liegt der Ort Sillenstede auf einem Geestausläufer zwischen Jever und Wilhelmshaven. Südlich des Geestausläufers befinden sich die Marschbucht und anmoorige Niederungen mit der Maade und nördlich befindet sich die bis nach Jever reichende verlandete Meeresbucht mit ihren Prielsystemen. Der Ort, an den die alten Priele heranführten, hatte nicht zuletzt durch diese Meeresanbindung im Mittelalter für das Wirtschafts- und Handelsgeschehen der Region eine wichtige Bedeutung. Das zeigt sich noch heute an der monumentalen romanischen Granitquaderkirche, die mit ihren großen Ausmaßen weithin das Siedlungsbild bestimmt.
Die St.-Florian-Kirche ist eine evangelisch-lutherische Kirche im Ortsteil Sillenstede der Stadt Schortens im Landkreis Friesland. Sie ist mit 44 Meter Länge die größte und bedeutendste Granitquaderkirche Frieslands.
St.-Florian ist in der Regel tagsüber geöffnet.
St.-Florian ist die größte und zugleich besterhaltene friesische Granitquaderkirche aus romanischer Zeit. Das Granitquaderwerk ist auf beiden Langseiten und der Apsis vollkommen erhalten. Hoch auf einer Warf stehend, ist sie Zufluchtsort bei Sturmfluten gewesen, daher der Namensheilige St. Florian - ein Märtyrer um 300 n. Chr. aus Oberösterreich, Schutzheiliger in Feuers- und Wassernot.
Die Kirche mit einer Länge von 48 m, einer Breite von 13 m und einer Mauerhöhe von nahezu 11 m stellt einen Höhepunkt in der baulichen Entwicklung der Granitquaderkirchen im Jeverland dar. Das Baumaterial lieferten Findlinge, die von den Gletschern der Eiszeiten in großen Mengen ins norddeutsche Moränengebiet geschoben wurden. Die Findlinge stammen wohl aus der hiesigen Geest. Sie wurden zum Bauplatz transportiert und vor Ort gespalten, um so wenigstens eine glatte Außenfläche zu bekommen. Die beschlagenen Steine, die bis zu 1.70 m lang sind, setzte man in Schalenbauweise über- und nebeneinander, so daß zunächst die Außen- und Innenwände errichtet wurden, dann füllte man den Zwischenraum mit Steinabfall und Muschelkalk. Die Mauerstärke beträgt etwa 1,40 m. Dokumente aus dem 16. Jh. berichten, daß im Laufe der Zeit 80 Eisenanker eingezogen werden mußten, um das Ausbrechen der Granitquader in der Außenmauer zu verhindern. Die Eisenanker und schmucklose Portale zieren die Wände, die nur durch die hochgelegenen Fenster (romanische Stileigenheit) unterbrochen werden.
Ursprünglich hatte die Kirche ein niedriges Reetdach, die Backsteingiebel sind später in der Gotik hochgezogen worden.
Der Taufstein wurde um 1250 in münsterschen Werkstätten aus Sandstein von den Baumbergen bei Münster hergestellt. Er ist einer der ältesten und wertvollsten Taufsteine im Oldenburger Land - ein besonders schönes Beispiel romanischer Steinmetzkunst - so daß man annehmen kann, daß Meister aus Brabant ihn gearbeitet haben. In sicher herausgearbeiteten Reliefs erscheinen vor der mit Quadraten und einbeschriebenen Vierpässen ornamentierten Wand die Heiligen Drei Könige in höfischer Gemessenheit mit ihren Gaben, Maria mit dem Jesuskind, die Taufe im Jordan mit Johannes, die Kreuzigung und Christus in der Vorhölle.
Passionsaltar (1520)
Der Altar wurde 1515/20 geschaffen. Es handelt sich um eine Schnitzarbeit eines flämischen Meisters, der nach Vorlagen u.a. von Lukas Cranach die Passion Jesu Christi darstellt. Der Bischof oben im roten Gewand stellt Ansgar dar, der ein Modell des Bremer Doms in der Hand hält. Damals gehörte Sillenstede zum Bistum Bremen.
Der Altar lässt sich auf der gesamten Fläche wandeln. Zu sehen sind dann statt der Passion große Gemälde der 4 Evangelisten. Diese Ansicht wurde 1645, zur Zeit des Magisters Conrad Wagners, geschaffen, der direkt vor dem Altar beigesetzt ist.
Ein weiteres Prunkstück ist die Johann-Adam-Berner-Orgel aus dem Jahre 1757. Trotz deutlicher Erweiterung hat sie ihren ursprünglichen Klang erhalten. Zwölf der heute 21 Register sind ursprünglich. Die Berner-Orgel steht im Mittelpunkt einer Orgelkonzertreihe, die seit 1987 jährlich vom Anfang Juni bis Mitte September an jedem Samstag um 18:00 Uhr ein Orgelkonzert anbietet. Besonders herausragendes Merkmal des Orgelsommers ist alljährlich die Vielfältigkeit des Angebots. Musik von über 30 Komponisten der verschiedensten Epochen und Stilrichtungen sind Jahr für Jahr in den 15 Konzerten zu hören.
Die Accumer Mühle und Sankt Willehad
Die Accumer Mühle ist eine Galerieholländerwindmühle im Schortenser Stadtteil Accum. Sie wurde 1746 errichtet und ist heute in einem voll funktionsfähigem Zustand. Der Erhalt und Betrieb der Mühle wird durch den Arbeitskreis Accumer Mühle e.V. sichergestellt. Die Mühle ist immaterielles Kulturerbe der UNESCO.
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