PLEYSTEIN (NEW), Stadtpfarrkirche St. Sigismund - Vollgeläut
Автор: unteroktav
Загружено: 2019-07-26
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Описание:
Tonfolge: d¹-f¹-g¹-b¹-d²
5) SCHUTZENGELGLOCKE
Schlagton: d²
Gewicht: 210 kg
Gießer und Gussjahr: Rudolf Perner (Passau) 1968
Inschrift:
„Zum Gedenken an den großen Sohn unserer Pfarrgemeinde, Bischof Wittmann“
4) SIGISMUNDGLOCKE
Schlagton: b¹
Gewicht: 405 kg
Gießer und Gussjahr: Rudolf Perner (Passau) 1968
Inschrift:
„Hl. Sigismund sei unser Fürsprecher am Throne Gottes“
3) JOSEPHS- UND MARIENGLOCKE
Schlagton: g¹
Gewicht: ca. 700 kg
Gießer und Gussjahr: Otto (Bremen-Hemelingen) 1948
Inschrift:
„Ave Maria. Pleystein 1948"
2) MARIENGLOCKE
Schlagton: f¹
Gewicht: 752 kg
Gießer und Gussjahr: Rudolf Perner (Passau) 1968
Inschrift:
„Hl. Maria, Schutzfrau Bayerns, behüte unser Grenzland“
1) CHRISTKÖNIGSGLOCKE
Schlagton: d¹
Gewicht: ca. 1.700 kg
Gießer und Gussjahr: Otto (Bremen-Hemelingen) 1948
Inschrift:
„Laudetur Jesus Christus. Pleystein 1948“,
(Quelle: Kath. Pfarramt Pleystein)
Die jüngere Glockengeschichte Pleysteins ist sehr ereignisreich und kann an dieser Stelle nicht ausführlich dargestellt werden.
Im Zweiten Weltkrieg mussten vier der damals bereits vorhandenen fünf Glocken abgeliefert werden. Zwei kehrten nach Kriegsende jedoch wieder zurück. Zur Ergänzung wurden zwei Glocken bei der Gießerei Otto in Bremen-Hemelingen bestellt. Somit besaß die Pfarrkirche nun wieder fünf Glocken in der Tonfolge d¹-f¹-g¹-a¹-c².
Weil die neuen Glocken mit den drei Vorkriegsglocken aber nicht gut harmonieren, wurden letztere im Jahr 1968 ausgestauscht und dabei - erfreulicherweise - auch die Gesamttonfolge verändert.
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Pleystein liegt im Oberpfälzer Wald, eingebettet in das Zottbachtal. Urkundlich wurde die Siedlung zuerst 1242 erwähnt, jedoch stand zu dieser Zeit bereits die Burg auf dem Quarzfelsen inmitten der Siedlung. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts ging Pleystein an die Landgrafen von Leuchtenberg über.
Auf ihre Fürsprache hin verlieh Kaiser Ludwig Pleystein 1331 die Nürnberger Stadtrechte. 1395 wurde die Pfarrei St. Sigismund gegründet.
Im Jahre 1400 wurde die Stadt von den pfälzischen Truppen teilweise eingenommen, die Altstadt und die Burg auf dem Rosenquarzfelsen widerstanden den Angriffen. Die größte Brandkatastrophe traf die Stadt am 10. Juli 1901.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erhöhte sich die Bevölkerungszahl durch den Zuzug von Flüchtlingen. Heute zählt Pleystein mit den eingemeindeten Ortsteilen etwa 2700 Einwohner. Seit 1957 ist Pleystein staatlich anerkannter Erholungsort
Hauptsehenswürdigkeit und Blickfang im Stadtbild ist der Rosenquarzfelsen mit der neubarocken Wallfahrtskirche.
Aber auch die Stadtpfarrkirche verdient Beachtung. Im Jahr 1396 entstand die erste Pfarrkirche des Ortes. Ein Bau aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde beim Brand von Pleystein 1901 vollständig zerstört. Das heutige neugotische Bauwerk wurde nach den Plänen der Architekten Heinrich Hauberrisser und Joseph Koch 1901 bis 1904 gebaut und erhielt 1905 die kirchliche Weihe.
Im Chorraum befindet sich der geschnitzte Flügelaltar. Er zeigt auf der linken Seite das Abendmahl, auf der rechten Seite das Pfingstbild und an den beiden Flügeln sind Szenen aus dem Leben des Kirchenpatrons St. Sigismund dargestellt. Rechts ist zu sehen, wie er ein Kloster gründet und bauen lässt, links wie er adelige Jugendliche unterrichtet. An der Spitze des Altars befindet sich Gottvater mit einer Weltkugel. Oberhalb der Flügel ist in der Mitte eine Statue des Heiligen Sigismund, zu seiner rechten Seite der heilige Florian und zu seiner Linken der heilige Ritter Georg angebracht.
Die Fenster hinter dem Flügelaltar zeigen die Verkündigung des Erzengels Gabriel an Maria auf der linken Seite und auf der rechten Seite die Geburt Jesu und die Anbetung der Hirten. Im Fenster rechts vom Hochaltar wird die Taube mit dem Ölzweig, die Noah nach der Sintflut aussandte, dargestellt. In den Nischen am Fenster links des Altares sind die Apostelfürsten Petrus und Paulus zu sehen.
Auf der rechten Seite befindet sich im Kirchenschiff der Herz-Jesu-Altar, auf dem dargestellt ist, wie Jesus alle mühseligen und beladenen Menschen einlädt. Neben dieser Darstellung sind Figuren des heiligen Josef und des heiligen Aloisius zu sehen, oben auf dem Seitenaltar eine Kreuzigungsgruppe mit Maria und Johannes. An der linken Seite steht in einer kleinen Seitenkapelle der Marienaltar. Dort ist die jugendliche Madonna mit dem Jesuskind dargestellt, die dem heiligen Dominikus einen Rosenkranz übergibt. Auf den beiden Flügeln sind Mariä Heimsuchung und Krönung Mariens abgebildet und oben befinden sich Statuen der heiligen Barbara und der heiligen Katharina seitlich und der Maria mit dem Jesuskind in der Mitte.
1906 erhielt die Kirche eine Orgel als Opus 920 von Steinmeyer mit 26 Registern auf zwei Manualen und Pedal.
(Quelle: www.wikipedia.de)
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Fotos und Tonaufnahme: unteroktav
Herzlichen Dank für die Ermöglichung der Aufnahme
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