Burgruine Mödling
Автор: Ulrich Müller: Holz | Wanderreiten | Kultur
Загружено: 2020-12-27
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Die Burgruine Mödling oberhalb des Mödlingbachtales mit Sicht auf die Stadt Mödling liegt im Naturpark Föhrenberge am Rand des Wiener Beckens. Vom Standort der Burg war es möglich, von Osten herannahende Gefahren frühzeitig zu erkennen. Dennoch fiel die Wehranlange nach der Eroberung 1477 durch Matthias Corvinus an ungarische Herrscher.
Die Burg wird erstmalig im Jahr 1002 urkundlich erwähnt. Spätestens ab 1177 diente sie den de Medlichs, einer Nebenlinie der Babenberger als Wohnsitz. Heinrich von Mödling, der Burgherr der damals größten Burg Österreichs, ließ sich Herzog nennen, obwohl Mödling kein Herzogtum war.
Trotz der mächtigen Wehranlage waren die Burgherren weniger in Kriege verwickelt, sondern widmeten sich eher der Kunst. Bekanntester Gast auf der Burg war angeblich Walther von der Vogelweide, der hier 1219 seine Werke zum Besten gab.
Die in der Burg integrierte Kapelle war dem heiligen Pankratius gewidmet.
Nach den Babenbergern ging Burg Mödling an die Habsburger. Die dort aber nicht wohnten, sondern verschiedene Kastellane als Burgverwalter einsetzten.
Im Zuge der Ersten Wiener Türkenbelagerung 1529 wurde die Burg durch ein Feuer erstmals zerstört. Nur wenige Jahre nach der vollständigen Wiedererrichtung brannte das Gebäude, unglücklich durch einen Blitz getroffen, erneut nieder. Worauf die stattliche Wehranlage dem Verfall preisgegeben wurde.
1808 erwarb Fürst von Liechtenstein das Gebäude und überbaute die Burg. Im Zuge der Revolutionswirren 1848 wurde die künstliche renovierte Burg erneut zerstört und verfiel nun endgültig und Liechtenstein überließ diese der Stadt Mödling.
1965 bis 1970 wurden durch den Museumsverein Mödling die noch vorhandenen romanischen Baureste freigelegt und gesichert.
Die Burgruine Mödling am Rande des Wiener Beckens ist ein beliebtes Ausflugziel. Für den Aufstieg benötigt man etwa 30 Minuten.
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