thelonious monk - d2 light blue - making of
Автор: hspank
Загружено: 2017-07-12
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Die Musikproduzenten François Le Xuan von Saga Jazz und Fred Thomas von Sam Records stießen bei der Recherche nach Aufnahmen des französischen Saxophonisten Barney Wilen auf Tonbänder, die der Unterwasserfilmer und Jazzfan Laurent Guenon von seinem 2007 verstorbenen Freund Marcel Romano erhalten hatte. Dieser hatte während der Nouvelle-Vague-Ära Film-Soundtracks produziert wie Ascenseur pour l’échafaud mit der Musik von Miles Davis für den gleichnamigen Film von Louis Malle, Des femmes disparaissent und Un témoin dans la ville, beide von Édouard Molinaro. Für Vadims Verfilmung hatte er neben Art Blakey auch New Yorker Pianisten Thelonious Monk gewonnen, der für die Aufnahmen eigentlich hätte nach Paris kommen sollen; Romano hatte für den Pianisten schon ein Kurz-Engagement im Club Saint-Germain und ein Gastspiel im Pariser Olympia gebucht. Doch Monk steckte zu dieser Zeit in einer tiefen Krise, hatte wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz seine Musikerlizenz verloren und konnte nicht mehr in Nachtclubs auftreten. Daher flogen Romero und Vadim im Mai 1959 nach New York; doch die Möglichkeit, Monk aufzunehmen, verzögerte sich zusehends. Um auf Nummer sicher zu sehen, gab Romano dem Jazzpianisten Duke Jordan einen Kompositionsauftrag für die Filmmusik.
Als schließlich die Session mit Monk stattfand, war keine Zeit mehr, dass dieser neue Musik für den Film hätte komponieren können, die direkt zum Rohschnitt des Films gepasst hätte. Stattdessen spielte Monk am 27. Juli 1959 im New Yorker Nola Penthouse Sound Studio einfach mehrere seiner eigenen Kompositionen wie „Rhythm-A-Ning“, „Crepulscule with Nellie“ und „Well You Needn’t“; hinzu kam die Gospel-Hymne „We'll Understand it Better, By and By“. Begleitet wurde Monk von Sam Jones (Bass), Art Taylor (Schlagzeug) und den Saxophonisten Charlie Rouse und Barney Wilen. Roger Vadim und sein musikalischer Berater Maurice Leroux entschieden dann im Nachgang, wie sie die Aufnahmen Monks in den Film einsetzten. Monk spielte mehrere Titel seines Songbooks, zwei Versionen von „Crepuscule With Nellie“, außerdem „Well, You Needn’t“, „Light Blue“ und „Rhythm-a-Ning“, außerdem vier Versionen von „Pannonica“ sowie „Ba-Lue Bolivar Ba-Lues-Are“, „Six in One“ und „We’ll Understand It Better By and By“. Auf der zweiten CD sind eine Reihe von Alternative Takes enthalten, darunter ein fast fünfzehn-minütiges „Making-of“ des Stückes „Light Blue“, bei dem Monk mit Art Taylor die Einsätze und den vertrackten Rhythmus der Komposition probt und auslotet.
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