Unterwegs für Erhalt der Grünfläche von Zeche Sterkrade gegen Flächenversiegelung I Interview
Автор: Ruhrpottologe André Brune TV
Загружено: 2024-08-22
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Unterwegs für den Erhalt der Grünfläche von der Zeche Sterkrade.
Die Zeche Sterkrade ist ein natürliches Naturkleinod in Oberhausen geworden nach der Schließung 1994.
30 Jahre wuchs ein kleiner Wald heran. Insekten, Kräuter und besondere Vögel mitsamt der Kreuzotter, einer unter Naturschutz stehenden Froschart, haben hier ein neues Refugium gefunden.
Oberhausen ist die im Ruhrgebiet am meisten flächenversiegelste Stadt und in Deutschland damit auf Platz zwei!
Jetzt plant Eigentümer Ruhrkohle und die Stadt Oberhausen hier alles einzustampfen und ein neues generationenübergreifendes Wohnquartier klimaneutral zu bauen, mitten auf einer Altlastfläche.
Natürlich ist auf zwei Meter ausgebaggert worden, aber das wird nicht reichen. Es finden sich darunter mit Sicherheit noch viele Dinge, die nicht in den Plänen stehen und werden den Bau nochmals verteuern. Am Ende zahlen die Mieter die Zeche.
Der Bau soll um den denkmalgeschützten Förderturm passieren.
Nun sehe ich das persönlich als eine Klimaschutzwichtige Maßnahme es eben nicht zu bauen. Es gibt das asbestverseuchten Möbelhaus Finke in der Innenstadt Sterkrade. Dort kann man genauso gut mit weit weniger Nachfolgekosten ein generationenübergreifenden sozialen Wohnungsbau machen und dadurch die aussterbende Innenstadt beleben.
Ein Wohnzentrum der kurzen Wege mit Tiefgarage für Parkplätze schwebt mir Alternativ vor.
Sterkrade ist ein Beispiel von Fehlplanung in der Klimaschutz - Debatte. Denn auch das Autobahnkreuz der 516 soll erweitert werden. Das unweit von dem Zechengelände liegende Kreuz liegt im größten zusammenhängenden Sterkrader Wald. Eine Rodung für noch mehr Asphalt und noch mehr Stau auf mehreren Spuren bedeutet noch mehr Belastung für die Anwohner und Anwohnerinnen. Alles in Allem ist es kein guter Plan die Bewohner Oberhausens so mit noch mehr Flächenversiegelung zu belasten.
Das Grün, so Tina, die ich im Interview, wird dadurch noch weniger möglich sein einen grünen Rückzugsort zu finden. Es gibt ja nur den relativ kleinen Volkspark vor Ort gegenüber der neu geplanten Güterzugstrecke, die auch das Mikroklima anheizen wird durch die hohen Lärmschutzwände.
Insgesamt ein schwieriger Weg. Und ich hoffe, dass die Planungen scheitern. Ich hoffe, dass die jetzige Parklandschaft einfach nur einen Mehrwert bekommt, damit die Menschen in der versiegelt geplagten Stadt aufatmen können im Grün und an die Kinder mal gedacht wird, nicht nur an Profite aus Grundsteuern und Vermietung.
Dazu stehe ich mit meiner Meinung zur jetzigen Situation im Ruhrgebiet. Die Leute vor Ort hatten, als es die Zeche gab, mit Lärm, Schmutz und vielen Nachteilen zu kämpfen. Das ist schließlich die Kehrseite von Wirtschaft und Kohleindustrie. So interessant die Zeit war, heute ist das eine Geschichte, die ohne diese Zeche vor Ort Sterkrade nicht so erblühen hätte lassen.
Doch heute muss ein anderer Weg gegangen werden. Nach mehr Grün und weniger Flächenversiegelung für mehr Klimaschutz in Zeiten von Klimawandel!
Wir haben es zuletzt bei den starken Regenfällen gesehen. Das wird es in dieser Form jedes Jahr immer mehr werden.
Abgesehen von verseuchten Altlastenflächen, dessen Grundwasser zwar oft geprüft wird, aber dennoch eine gefährliche Gemengenlage für die dann dort wohnenden Menschen sein wird.
Glück auf ⚒️
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