Deutsch lernen mit Nachrichten, 21 02 2026 - langsam gesprochen
Автор: News Zentrale
Загружено: 2026-02-22
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US-Präsident Trump verhängt neuen Zoll
US-Präsident Donald Trump hat ein Dekret über einen neuen weltweiten Zoll in Höhe von zehn Prozent unterzeichnet. Der Zoll „für alle Länder“ werde „fast sofort“ in Kraft treten, erklärte Trump am Freitag (Ortszeit) auf seiner Onlineplattform. Dem Weißen Haus zufolge soll der Zoll am Dienstag in Kraft treten und 150 Tage lang gelten. Ausnahmen soll es für bestimmte Sektoren geben. Er reagierte damit auf ein Urteil des Obersten Gerichts der USA. Der Supreme Court in Washington hatte am Freitag Trumps bisher verhängte Zölle für größtenteils unrechtmäßig erklärt. Es ist die bislang größte Niederlage für den Präsidenten in seiner zweiten Amtszeit. Trump kündigte an, dass der neue globale Zoll auf einer anderen Rechtsgrundlage fußen soll.
NASA peilt Anfang März für bemannten Mondflug an
Die erste bemannte Mondmission seit über 50 Jahren soll ab dem 6. März ins All abheben. Die US-Raumfahrtbehörde NASA gab am Freitag bekannt, dass sie den Start der Mission „Artemis 2“ ab diesem frühestmöglichen Termin anstrebt. Die vier Astronauten sollen den Mond umrunden, nicht jedoch auf dem Erdtrabanten landen. Am Donnerstag hatte die NASA nach eigenen Angaben eine erfolgreiche Generalprobe für den Start von „Artemis 2“ absolviert. Der Weltraumflug von „Artemis 2“ soll rund zehn Tage dauern. Es soll der erste bemannte Flug um den Mond seit Apollo 17 im Dezember 1972 werden. Damals waren zwei der Astronauten auch auf dem Mond gelandet.
USA starten weiteren tödlichen Einsatz im Ostpazifik
Das US-Militär hat erneut ein Boot mit mutmaßlichen Drogenschmugglern im Ostpazifik angegriffen und dabei nach eigenen Angaben drei Männer getötet. Das Schiff sei von terroristischen Organisationen betrieben worden und auf einer bekannten Schmuggelroute unterwegs gewesen, teilte das zuständige Regionalkommando Southcom mit. Seit September des vergangenen Jahres haben die USA Dutzende Schiffe im Pazifik und in der Karibik angegriffen, die angeblich in den Drogenhandel verwickelt waren. Bislang wurden insgesamt fast 150 Menschen getötet. Kritikern zufolge verstoßen die tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern gegen das Völkerrecht.
Ungarn droht mit Blockade von riesigem Ukraine-Darlehen
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat mit seinem Veto gegen ein EU-Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro gedroht, falls die Ukraine nicht die Wiederaufnahme von Öllieferungen über eine Pipeline auf ihrem Territorium ermöglicht. Solange die Ukraine die Druschba-Pipeline blockiere, werde Ungarn das Kriegsdarlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro blockieren, erklärte Orban. Die Druschba-Pipeline ist nach ukrainischen Angaben durch russische Bombardierungen seit Ende Januar unterbrochen. Ungarn und auch die Slowakei beschuldigen die ukrainische Führung, die Wiederaufnahme der Lieferungen absichtlich zu verhindern. Die Ölversorgung beider Länder ist weitestgehend von der Pipeline abhängig.
Neue europäische Drohnen-Allianz zur Luftabwehr vereinbart
Die in der sogenannten E5-Gruppe organisierten europäischen Länder haben eine Initiative zur Entwicklung preiswerter und schneller Luftabwehr gestartet. Ziel sei es, „innovative Systeme, insbesondere zur Verteidigung gegen Drohnen, schnell und preiswert zu entwickeln und dann ebenso schnell in hoher Zahl zu produzieren“, sagte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) auf einer gemeinsamen Pressekonferenz im polnischen Krakau mit seinen Kolleginnen und Kollegen aus Frankreich, Italien, Polen und Großbritannien. Für die Initiative mit dem Namen Low-Cost Effectors and Autonomous Platforms - zu deutsch Kostengünstige Systeme und autonome Plattformen - kurz LEAP, sollen die „besten Unternehmen“ aus den E5-Ländern gewonnen werden, sagte Pistorius. Sollte „LEAP“ sich bewähren, könne dies auch Vorbildcharakter für andere Bereiche haben.
Rumänien wird 2028 Gastland der Frankfurter Buchmesse
Rumänien wird 2028 das Gastland der Frankfurter Buchmesse sein. Der offizielle Ehrengastvertrag wurde in der rumänischen Hauptstadt Bukarest unterzeichnet, wie die Buchmesse in Frankfurt am Main mitteilte. „Rumänische Literatur ist in Europa längst präsent - getragen von einer starken Gegenwartsliteratur“, erklärte der Direktor der Buchmesse, Juergen Boos. Als Beispiele nannte er die Autoren Mircea Cartarescu und Gabriela Adamesteanu, deren Bücher von einem Land erzählten, das politische Umwälzungen und Neuanfänge erlebt habe. Ehrengast der kommenden Frankfurter Buchmesse im Oktober dieses Jahres ist Tschechien. Die weltgrößte Buchmesse pflegt seit 1976 die Tradition der Ehrengastauftritte von anderen Ländern.
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