Dr. Claudio Naranjo The Shaman inside of us: Gestalt, Castaneda, Psyche
Автор: Jörg Fuhrmann
Загружено: 2011-10-13
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http://www.claudionaranjo.net/ & https://www.freiraum-institut.ch/ A one hour talk with Dr. Claudio Naranjo, Psychiatrist from Chile, so called "Father of the Enneagramm", Student and "Follower of Fritz Perls", Founder of the "Seekers-After-Truth-Concept". Interview was done in 2011 at Zist (Germany) on SAT-4 with the Topic on Shamanism, Psychotherapy and Healing but also on Claudios memories on his best friend Carlos Castaneda and the Days at Esalen.
In diesem einstündigen Interview von Jörg Fuhrmann mit dem chilenischen Psychiater und Bewusstseinsforscher Dr. Claudio Naranjo („Vater des Enneagramms"), berichtet Claudio über seine Perspektive auf den Schamanismus, sowie seine Begegnungen mit Carlos Castaneda, Fritz Perls Michael Harner. Claudio Naranjo ist u.a. Mitglied im Club of Rome und weltweit anerkannter spiritueller Lehrer. Er gilt als wesentlicher Mitbegründer der Transpersonalen Psychologie und arbeitet weltweit mit seinem SAT-Programm. Das Video entstand 2011 am ZIST in Penzberg. An seinem freiraum-Institut bildet Jörg Fuhrmann Heiler, Heilpraktiker, Therapeuten, Psychologen, Ärzte und interessierte Menschen holistischen Heilweisen aus. Es gibt u.a. Ausbildung in "Hypnosetherapie", "Inner-Team-Focusing®" und "Hypnofree-Cellenergy®".
Über Dr. Claudio Naranjo (Quelle: Wikipedia):
Naranjo studierte − nach dem Besuch der Schulen in Valparaíso und Santiago de Chile − das Fach Medizin. Er wurde 1959 promoviert. Während dieser Zeit gingen Einflüsse aus von dem chilenisch-deutschen Bildhauer Tótila Albert, dem Lyriker David Rosenmann-Taub und dem Philosophen Bogumil Janowski. Nach der Promotion arbeitete Naranjo an der medizinischen Fakultät der Universität von Chile in einem Forschungsprojekt für anthropologische Studien. Gleichzeitig absolvierte er eine Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie.
Als Stipendiat lernte Naranjo an der Universität Harvard die Persönlichkeitstheorie von Henry Murray und die Motivationstheorie von David McClelland kennen. Hier nahm Naranjo auch an Seminaren von Gordon Allport teil, und er war ein Student von Paul Tillich. Danach war er ein Kollege von Raymond Cattell in dessen Institut für Persönlichkeits- und Leistungstests. Es folgte an der Berkeley University ein Studienaufenthalt, den die Guggenheim Stiftung finanzierte. In den Jahren nach 1960 lernte Naranjo dann Carlos Castaneda und Fritz Perls kennen. In dieser Zeit gehörte er zum Esalen-Institut im kalifornischen Big Sur. Und er besuchte Charlotte Selvers Workshops über sensorisches Bewusstsein. 1967 kehrte Claudio Naranjo nach Chile zurück. Im selben Jahr stellte er auf einer LSD-Konferenz, die von der University of California veranstaltet wurde, seine Forschungsergebnisse einer durch das halluzinogene Ibogain unterstützten Psychotherapie vor. In Chile arbeitete Naranjo an der Universität.
Naranjo war wiederum am Esalen-Institut tätig. Als Fritz Perls im Jahr 1969 das Institut verließ, um eine Gestalt-Gemeinschaft am Lake Cowichan auf den kanadischen Vancouver Island zu gründen, wurde Naranjo einer von insgesamt drei Nachfolgern. Im selben Jahr übernahm er Aufgaben am Forschungszentrum für Erziehungsfragen (Education Policy Research Center) am Stanford Research Institute. Hier entstand Naranjos erstes Buch, das unter dem Titel The One Quest erschien. Im Auftrag von Ravenna Helson untersuchte er außerdem matriarchale und patriarchale Faktoren, wie sie in unterschiedlichen Büchern repräsentiert werden. Helson hatte diese Differenzen zwischen Autoren von mathematischen Werken einerseits und Autoren von Kinderbüchern andererseits entdeckt. Die Untersuchungsergebnisse führten viele Jahrzehnte später zur Veröffentlichung des Buches Das göttliche Kind und der Held.
Nach dem Unfalltod seines einzigen Sohnes am 28. März 1970 zog sich Claudio Naranjo − gemeinsam mit vierzig Pilgern − zu einer spirituellen Klausur in die Atacamawüste nahe Arica für sechs Monate zurück. Die Leitung dieser Klausur lag bei Oscar Ichazo, der 1968 die Arica School gegründet hatte. Naranjo lernte das Enneagramm kennen und machte spirituelle und kontemplative Erfahrungen. Ende 1970 vermittelte er diese Erfahrungen erstmals an eine kleine Gruppe, der auch seine Mutter angehörte. Im September 1971 begann seine Arbeit in Berkeley, aus der schließlich die Gründung des SAT-Institutes entstand. 1976 war Naranjo für zwei Semester Gastprofessor an der University of California, Santa Cruz. Seit dieser Zeit ist er international tätig und setzt seine SAT-Programme − eine Verbindung psychotherapeutischer Arbeit mit dem Enneagramm − in die Praxis um, so in den USA, in Spanien, Argentinien, Italien, Kolumbien, Brasilien und Deutschland.
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