HEINRICH HEINE - ICH RIEF DEN TEUFEL UND ER KAM
Автор: LYRIK_MUSIK #литературфорум
Загружено: 2024-06-21
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Dichtung von Heinrich Heine aus: Buch der Lieder - Heimkehr /
Rezitation: Rufus Beck (Foto) /
Anmerkung: Es ist Gott vielleicht gar nicht recht, daß die Frommen die Fortdauer nach dem Tode so fest annehmen - in seiner väterlichen Güte will er uns vielleicht damit eine Surprise machen.
Ich rief den Teufel und er kam,
Und ich sah ihn mit Verwundrung an.
Er ist nicht häßlich und ist nicht lahm,
Er ist ein lieber, scharmanter Mann,
Ein Mann in seinen besten Jahren,
Verbindlich und höflich und welterfahren.
Er ist ein gescheuter Diplomat,
Und spricht recht schön über Kirch und Staat.
Blaß ist er etwas, doch ist es kein Wunder,
Sanskrit und Hegel studiert er jetzunder.
Sein Lieblingspoet ist noch immer Fouqué.
Doch will er nicht mehr mit Kritik sich befassen,
Die hat er jetzt gänzlich überlassen
Der teuren Großmutter Hekate.
Er lobte mein juristisches Streben,
Hat früher sich auch damit abgegeben.
Er sagte, meine Freundschaft sei
Ihm nicht zu teuer, und nickte dabei,
Und frug: ob wir uns früher nicht
Schon einmal gesehn beim spanschen Gesandten?
Und als ich recht besah sein Gesicht,
Fand ich in ihm einen alten Bekannten.
Siehe auch hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Heinric...
https://www.rheinische-geschichte.lvr...
DE-2086/lido/57c82947cc8189.90141056
https://de.wikisource.org/wiki/Buch_d...
https://de.wikipedia.org/wiki/Rufus_Beck
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