Zeltheringe selber machen
Автор: Armin Hammerbacher
Загружено: 2025-10-31
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Zeltheringe selber machen im Wald – schnell, leicht, zuverlässig. In diesem Video zeige ich, wie ich meine Heringe aus einfachen Rundhölzern schnitze und worauf es wirklich ankommt: Größe, Holzart, Gewicht, Zeitaufwand und Einsatzzweck.
Es gibt nicht den einen perfekten Hering. Es kommt immer drauf an, was du vorhast:
– Kleines Zelt / kleines Tarp = kurze, leichte Heringe reichen.
– Großes Tarp oder großes Zelt = längere, stabilere Heringe, mehr Material im Boden, mehr Haltekraft.
– Zu Fuß unterwegs und Gewicht zählt = möglichst schlank bauen.
– Mit Fahrzeug unterwegs = du kannst dir ruhig massivere Heringe gönnen, die du mehrfach benutzt.
Wichtig ist auch, ob du die Dinger wieder mitnehmen willst oder nicht.
Wenn ich sie öfter benutzen will, mache ich sie sauber: Hartholz (z.B. Buche oder Eiche), schön angespitzt, Kerbe geschnitten, eventuell ein Loch durchgebohrt und eine Schnur durch – so kriege ich den Hering später leichter wieder aus hartem Boden raus. Das sind die Heringe, die dauerhaft in meinem Setup bleiben können.
Wenn es nur um eine einzige Übernachtung geht (acht Stunden Schlaf irgendwo im Wald), dann verschwende ich keine Lebenszeit: Ich breche mir einfach Äste (zur Not Fichte oder Kiefer), ramme sie rein, fertig. Du musst die nicht mal perfekt zuspitzen. Das reicht absolut, wenn du nur kurz draußen bist.
Holz:
– Für wiederverwendbare Heringe: Hartholz wie Buche oder Eiche, einfach weil es länger hält und nicht sofort bricht.
– Für die schnelle Nummer: Nimm, was rumliegt. Abgebrochene Äste funktionieren. Wichtig ist nur, dass der Boden die Dinger überhaupt annimmt. Schau einfach kurz, ob sie brechen, wenn du sie biegst.
Ganz wichtig beim Schnitzen:
Wenn du oben eine Kerbe einkerbst, wo später die Schnur oder Abspannleine sitzt, dann nicht übertreiben. Die Kerbe sollte maximal ungefähr ein Fünftel der Dicke vom Hering tief sein. Wenn du zu viel Material wegschneidest, dann knackt dir genau dieser Kopfbereich ab, sobald du mit dem Stick oder Beil draufklopfst (Im Video habe ich es absichtlich etwas tiefer gemacht, damit man es vernünftig sieht, war aber zu tief).
Alternativ kannst du ein Loch durchbohren und da eine kleine Schlaufe festmachen. Vorteil: Du kannst den Hering später besser rausziehen, ohne dass du mit dem Messer rumhebeln musst.
Noch ein Punkt, den viele vergessen: Manchmal macht es Sinn, eigene Heringe mitzunehmen. Zum Beispiel, wenn du durch Gelände läufst, wo kaum Holz ist (Steppe, Wüste, steinige Hochlagen) oder wenn die Hölzer vor Ort weich wie Butter sind und nichts halten. Oder wenn du einfach keine Zeit hast, vor Ort noch zu basteln, weil es gerade schon dämmert und du das Shelter sofort stehen haben musst.
Ausrüstung, die ich draußen wirklich nutze, findest du hier 👉
https://bit.ly/475UaWB
– da packe ich nur Gear rein, das bei mir auch wirklich im Einsatz ist.
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