Luzern Swiss Kappellbrücke Rundgang
Автор: Drone Fly and Adventure
Загружено: 2023-07-30
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Wir besuchten vor Kurzen die Wunderschöne Kapellbrücke ,wir machten einen Rundgang über die Brücke.
Der Bau der Kapellbrücke ist vor dem Hintergrund der Stadtentwicklung und der Errichtung von Befestigungsanlagen zu sehen. Zwischen 1230 und 1270 wuchs die Großstadt von der Landseite gegen das Wasser hin an und auch am linken Ufer der Reuss dehnte sich die Kleinstadt aus. In dieser Zeit entstand der Innere Befestigungsring der Großstadt und auch in der Kleinstadt wurde der Innere Ring errichtet. Um die Stadtteile miteinander zu verbinden wurden Brücken gebaut. Bereits vor dem Bau der Kapellbrücke entstand ca. 1168 die an der engsten Stelle der Reuss gelegene Reussbrücke, eine zweite Brücke, die mit Holz gedeckte Hofbrücke, wurde zwischen 1252 und 1265 am rechten Seeufer zwischen dem Hofbezirk und der Großstadt erstellt.
Die Kapellbrücke als Teil der Stadtbefestigung zwischen Freienhof und Peterskapelle
Während die Stadt durch ihre Wehrbauten von der Landseite her gesichert war, fehlte es an Schutz von der Seeseite und dem Reussufer her. Zunächst wurde deshalb um 1300 der Wasserturm errichtet. Wenige Jahrzehnte später – als wahrscheinlich gilt das Jahr 1332 – folgte der Bau einer zweiten mit Holz gedeckten Brücke, der Kapellbrücke, die eine Fortsetzung der Hofbrücke bildete. Darauf, dass die Kapellbrücke (wie die auch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts abgebrochene Hofbrücke) zur Verteidigung gegen potentielle Schiffsangriffe dienen sollte, weisen die seeseitig vorgelagerten «Schwirren» (Palisadenreihe), welche die Durchfahrt von Schiffen verhindern sollten. Auf den Wehrcharakter der Brücke weist auch die höher gebaute Brückenbrüstung gegen die Seeseite hin.[2] So erfüllte die Kapellbrücke über Jahrhunderte hinweg eine Doppelfunktion als Wehrgang und Verbindung (Fussgängerbrücke) zwischen Kleinstadt und Hof, genauer zwischen dem rechtsufrigen (Peterskapelle) und linksufrigen Eckpunkt (Freienhof) der Stadtbefestigung.[3]
Mitten im Luzerner Stadtleben (15.–17. Jahrhundert)
Aufbau eines Brückenbinders
Ab dem 15. Jh. diente die Kapellbrücke auch als Ort der Geselligkeit, insbesondere durch die Installation von Bänken. Sie wurde verschönert, v. a. durch die Errichtung des historischen Bilderzyklus. Daneben wurde ihre Länge für das Gewerbe der Seilerei genutzt.[4] Es gab immer wieder Wiederherstellungsarbeiten, doch erlaubt die Quellenlage bis zum 19. Jh. nur einen lückenhaften Einblick in die Baugeschichte der Kapellbrücke. Von den Arbeiten an der Brücke sind im weiteren Verlauf besonders die beiden größeren Renovationen von 1741/42 und 1819 zu nennen. Erstere war notwendig geworden, da nach einem Hochwasser Teile der Brücke mitsamt den darauf befindlichen Bildern eingestürzt waren.[5]
Verkürzung und Erhaltung (19. Jahrhundert)
Die neuere Baugeschichte ab dem 19. Jahrhundert ist durch systematische Aufzeichnungen besser dokumentiert. Zwischen 1833 und 1838 wurde in drei Etappen das linke Ufer der Reuss aufgeschüttet. Das südliche Ende der Brücke musste dem neu errichteten Quai weichen. Sie wurde vom Freienhof getrennt, erheblich verkürzt und nach Süden hin abgeknickt, so dass sie senkrecht auf das Quai trifft. Die Schiffshütte am Wasserturm wurde 1859/60 wegen Baufälligkeit abgerissen und wich einem Kiosk, der zwecks Verkaufs von Touristenartikeln zwischen Wasserturm und Brücke errichtet wurde.
Einige Jahrzehnte später, um 1897/98, musste die Kapellbrücke auch am rechten Ufer wegen der Errichtung des Quais von ihrem Brückentor, der Peterskapelle, getrennt und verkürzt werden, diesmal jedoch nur um wenige Meter. Während derselben Arbeiten musste auch die zweite Schiffshütte bei der Peterskapelle abgerissen werden. In dieser Zeit erreichte die Stadtluzerner Diskussion über einen möglichen Totalabbruch der Brücke, die seit dem Bau der See-Brücke von 1869 virulent wurde, ihren Höhepunkt. Die zur Seeseite hin vorgelagerte See-Brücke liess den alten Holzsteg zumindest für den Fussverkehr als überflüssig erscheinen, mehr noch nachdem man 1898 auf der anderen Seite der Kapellbrücke den senkrecht zum Fluss stehenden Rathaussteg errichtet hatte. Es gab Proteste aus dem In- und Ausland und die Stadt Luzern entschied sich gegen die Minderheitsmeinung und (anders als noch vor einem halben Jahrhundert beim Abbruch der Hofbrücke) für einen Erhalt der Kapellbrücke als Touristenattraktion und Wahrzeichen der Stadt.
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