3. Demografiekongress in Chemnitz
Автор: FreistaatSachsen
Загружено: 2010-12-17
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Am 10.12.2010 fand der dritte Demografiekongress in Chemnitz statt. Es trafen sich rund 500 Politiker, Unternehmer, Wissenschaftler sowie Vertreter von Vereinen und Verbänden, um sich darüber auszutauschen, wie Sachsen in den kommenden Jahren so gestaltet werden kann, dass es für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet ist.
»Wir verdeutlichen allen Teilnehmern, wie notwendig es ist, dass alle Akteure an einem Strang ziehen. Nur auf diese Weise wird es uns gelingen, den Auswirkungen einer zurückgehenden und älter werdenden Bevölkerung wirksam zu begegnen«, sagte der Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Johannes Beermann.
So wurden am 10. Dezember auf dem »Marktplatz der Ideen« über 20 Beispiele aus der Praxis veranschaulicht, wie man ganz konkret und direkt vor Ort Ideen entwickeln und Antworten beispielsweise auf folgende Fragen finden kann: Wie kann eine Kommune sich mit ihren Nachbargemeinden vernetzen, um den öffentlichen Personennahverkehr sicherzustellen? Wie kann eine Kommune die medizinische Versorgung der Bevölkerung gewährleisten? Wie kann die Wertschätzung fürs Ehrenamt erhöht werden? Wie können Unternehmen in Kooperation mit Kommunen und ihren Einrichtungen ausreichend Fachkräfte für ihren Betrieb finden?
Die seit 2007 bestehende Förderrichtlinie »Demografie« der Sächsischen Staatskanzlei hat die Förderung von bisher etwa 50 sachsenweiten Projekten mit rund vier Millionen Euro ermöglicht. Der Staatskanzlei liegen inzwischen 29 neue Förderanträge zur Prüfung und Auswahl vor. Voraussichtlich können sie in den nächsten beiden Jahren mit insgesamt rund zwei Millionen Euro unterstützt werden.
»Wir händigen den Kommunen und Vereinen während des Demografiekongresses darüber hinaus einen Leitfaden mit wertvollen Hinweisen für die praktische Realisierung von Projekten aus. Ein solches Handbuch ist bisher deutschlandweit einmalig und unterstreicht abermals, dass Sachsen hinsichtlich der Gestaltung des demografischen Wandels eine Vorreiterrolle für andere Länder einnimmt«, sagte Beermann. Auch die Bundesregierung schaue gern zum Freistaat, um sich inspirieren zu lassen. Aus diesem Grunde freute er sich besonders über die Teilnahme von Bundesinnenminister Thomas de Maizière am dritten Demografiekongress.
Staatsministerin Christine Clauß und die Staatsminister Markus Ulbig und Frank Kupfer sowie der Staatssekretär im Wirtschafts-, Arbeits- und Verkehrsministerium, Roland Werner, nahmen an den vier Fachforen zu den Themen »Regionalentwicklung und Instrumente«, »Netzwerke und Engagement«, »Daseinsvorsorge und Infrastruktur« und »Innovation und Arbeitswelt« teil.
In einer Podiumsdiskussion am Nachmittag diskutierten Ministerpräsident Stanislaw Tillich gemeinsam mit dem Vizepräsidenten des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und Präsidenten des Sächsischen Städte- und Gemeindetages, Christian Schramm, der Hauptgeschäftsführerin Gesamtmetall, Gabriele Sons, und dem Präsidenten der »Deutschen Gesellschaft für Demographie«, Prof. Dr. Tilman Mayer, über demografiepolitische Wege in die Zukunft.
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