Deutsch lernen mit Nachrichten, 13 03 2026 - langsam gesprochen
Автор: News Zentrale
Загружено: 2026-03-13
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Französischer Soldat stirbt bei Angriff im Irak
Bei einem Angriff auf im Irak stationierte französische Truppen ist ein Soldat getötet worden. Weitere Soldaten wurden in der nordirakischen Region Erbil verletzt, wie Präsident Emmanuel Macron mitteilte. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums handelte es sich um einen Drohnenangriff auf einen Stützpunkt südwestlich von Erbil, der Hauptstadt der autonomen Region Kurdistan. Die Soldaten waren an Ausbildungsmaßnahmen zur Terrorismusbekämpfung mit irakischen Partnern beteiligt und wurden in ein nahegelegenes medizinisches Zentrum gebracht. Der Gouverneur von Erbil erklärte, es seien zwei Drohnen an dem Angriff beteiligt gewesen. Wer hinter der Attacke steckt, ist bislang unklar.
USA geben Kauf russischen Öls frei
Die USA erlauben für 30 Tage den Kauf von russischem Öl und Ölprodukten, die sich bereits auf See befinden. US-Finanzminister Scott Bessent erklärte, die Maßnahme solle die durch den Iran-Krieg erschütterten globalen Energiemärkte stabilisieren. Sie sei „eng begrenzt“ und „kurzfristig“ und verschaffe Russland keinen nennenswerten finanziellen Vorteil. Erlaubt sind Lieferungen von russischem Rohöl und Ölprodukten, die seit dem 12. März auf Schiffe verladen wurden. Die Genehmigung gilt laut US-Finanzministerium bis zum 11. April um Mitternacht Washingtoner Zeit. Bessent kündigte den Schritt wenige Stunden nach dem Anstieg des Ölpreises auf über 100 Dollar pro Barrel an.
Bewaffneter fährt mit Lkw in Synagoge bei Detroit
Nach einem Angriff auf eine Synagoge in einem Vorort von Detroit im US-Bundesstaat Michigan hat das FBI Ermittlungen wegen eines „gezielten Gewaltakts gegen die jüdische Gemeinde“ aufgenommen. Das teilte die leitende Sonderermittlerin der FBI-Dienststelle in Detroit, Jennifer Runyan, mit. Ein bewaffneter Angreifer war mit einem Lkw in das Gebäude gerast und kam bei einem anschließenden Schusswechsel mit Sicherheitskräften ums Leben. Eine Sicherheitskraft wurde verletzt. Laut Polizeichef Michael Bouchard hielten sich während des Angriffs Kinder und Mitarbeiter in der Synagoge auf, sie blieben unverletzt. Der Lkw durchbrach demnach das Tor und blieb im Eingangsbereich stecken.
Internationaler Strafgerichtshof ermittelt gegen Belarus
Die Ankläger des Internationalen Strafgerichtshofes haben gegen Belarus ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Deportationen von Regimekritikern eingeleitet. Nach einer umfassenden Untersuchung gebe es den begründeten Verdacht, dass Belarus Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen habe, teilte die Anklage in Den Haag mit. Der Verdacht richte sich gegen hochrangige Regierungsmitglieder. Sie sollen politische Gegner seit 2020 unter anderem nach Litauen deportiert haben. Litauen ist Vertragsstaat des Gerichts, Belarus aber nicht. Das Gericht darf nur dann ermitteln, wenn mindestens ein Vertragsstaat betroffen ist oder wenn es vom UN-Sicherheitsrat dazu beauftragt wurde.
Neue Drohnenkooperation zwischen Rumänien und Ukraine
Die Nachbarländer Rumänien und die Ukraine wollen gemeinsam militärische Drohnen produzieren. Dazu unterzeichneten der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und sein rumänischer Amtskollege Nicușor Dan in Bukarest ein Abkommen. Die Drohnen sollen mit ukrainischem Know-How im EU- und NATO-Land Rumänien hergestellt werden, unterstützt durch den EU-Rüstungsfonds SAFE. Dan betonte, dass das frühere „historische Misstrauen“ zwischen beiden Ländern seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine verflogen sei. Selenskyj bedankte sich für die unterstützende Position Rumäniens seit Beginn dieses Krieges.
Bundeskanzler Merz besucht Norwegen
Bundeskanzler Friedrich Merz besucht an diesem Freitag in Nord-Norwegen den Weltraumbahnhof Andøya, von dem aus künftig auch Raketen mit Satelliten aus Deutschland ins All geschossen werden sollen. Zudem beobachtet er zusammen mit dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre und dem kanadischen Regierungschef Mark Carney die NATO-Übung „Cold Response“. An der Übung nördlich des Polarkreises nehmen in diesem Jahr nach Angaben der Bundeswehr 25.000 Soldatinnen und Soldaten aus bis zu 14 Nationen teil – darunter rund 1600 deutsche Soldaten. Merz wird von Verteidigungsminister Boris Pistorius und der Ministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär, begleitet.
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