Manik "Die Sucht nach schönen Gefühlen ist nicht der Erwachensweg" Satsang-Auszug
Автор: Manik Satsang
Загружено: 2024-07-28
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Erst wenn du alles losgelassen hast, kannst du dich von den Anhaftungen an den Traumzustand befreien.
Die Sucht nach schönen Gefühlen ist nicht der spirituelle Weg und führt dich nicht ins Erwachen. Diese Sucht ist eine Verstrickung und das exakte Gegenteil von Befreiung und Loslassen.
Und die Anhaftung an emotionale Zustände ist noch stärker als die Verstrickung in Gedanken.
Doch beide sind gleichermaßen Ego-Verstand.
Am Anfang starten viele als Mental-Junkies und denken, Spiritualität über den Kopf verstehen zu können. Sie sind völlig identifiziert mit der ständig alles kommentierenden Stimme in ihrem Kopf.
Es gibt in ihrer Welt nichts außerhalb ihres Mentalsystems, denn diese Stimme kommentiert sofort jede Erfahrung und reduziert sie zu einem bloßen Gedanken.
Was die Stimme in deinem Kopf dir nicht erklärt, wird nicht wahrgenommen, nicht zur Kenntnis genommen und nicht zugelassen.
Doch tatsächlich ist dieses ständige Gelaber in deinem Kopf noch relativ einfach zu erkennen und zu durchschauen im Vergleich zum Herz-Junkytum und die Verstrickung in schöne Gefühle, die schlimmstenfalls noch als spirituelle Erfahrungen deklariert werden.
Die wenigsten Menschen, die sich auf den spirituellen Weg begeben, sind wirklich an Erkenntnis oder Wahrheit interessiert.
Sie wollen schöne Gefühle und angenehme Herzzustände haben.
Warum wird jemand spirituell?
Warum geht jemand zum Satsang?
Weil er leidet und das Leiden aufhören soll.
Das tut es auch, aber eben nicht durch das Greifen nach dem Gegenpol des Leidens innerhalb der Dualität.
Leiden wird nur durch Erkenntnis überwunden.
"Die Ursache von Dukkha - Leiden, ist Avidya - Ignoranz"
Buddha
Für viele endet die spirituelle Suche ganz schnell, sobald sie erkennen, dass sie auf dem Weg der Erkenntnis nicht nur die schmerzhaften sondern tatsächlich alle Gefühle hinter sich lassen müssen.
Eine der vier Grundbedingungen für dein Erwachen, von denen die Upanishaden berichten, ist Mumukshutva, das absolute Interesse am Erwachen.
Und die Bereitschaft, herauszufinden, was da draußen eigentlich wirklich ist, was die Realität hinter deinen Projektionen ist.
Erst wenn du dich fragst, wie die Welt aussieht, wenn du nicht mehr projizierst, kannst du erkennen, wie tief du eigentlich projizierst.
Du projizierst nicht nur deine Begierden und Gefühle auf andere Personen, du projizierst sogar diese andere Person als solche.
Um das herauszubekommen, bedarf es der inneren Arbeit des Hinschauens und des Gewahrwerdens, wie du ständig auf deine eigenen Projektionen selber reinfällst.
Wenn du merkst, dass du keine Ahnung hast, was da draußen eigentlich wirklich ist, beginnt die wahre spirituelle Suche.
Erst wenn du nicht mehr an schönen Gefühlen interessiert bist, sondern an der Realität, beginnt deine Reise.
Glücklichsein gibt es nur in Abgrenzung zum Traurigsein.
Eins kann nicht ohne das andere existieren. Solange du noch zwischen den emotionalen Zuständen hin und her pendelst, bist du Getriebener deiner unbewussten Affekte.
Du bist wie Treibholz, das von einer Begierde in die eine Richtung und von der nächsten in die andere Richtung geschleudert wird.
Du bist noch nicht in deiner Tiefe verwurzelt.
Erst wenn du weitergehst und deine Trauer und deinen Schmerz integrierst, statt nur dem Glück hinterherzurennen, kannst du glücklich und traurig zugleich sein und damit über beide Pole innerhalb der Dualität hinausgehen.
Dann bist du wie ein Baum, der mit seinen Wurzeln tief im dunklen Erdreich verwurzelt ist und gleichzeitig hoch oben der Sonne entgegen strebt.
Für den Baum ist das kein Widerspruch.
Er weiß, dass er die Kraft für sein Wachstum nach oben tief unten aus dem dunklen Erdreich gewinnt.
Das Gleiche gilt auch für dich.
Du kannst nicht ins Licht gehen, wenn du die dunkle Seite in dir ablehnst.
Denn es ist das Dunkle in dir, das im Lichte deines Gewahrseins zu Licht transformiert wird.
Nur die Sehnsucht nach Erkenntnis und Wahrheit ist der Antrieb des Erwachens, nicht schöne Gefühle.
Wer das versteht, nimmt auch schmerzhafte Erkenntnisse in Kauf, weil er weiß, dass der Schmerz nur Ausdruck seiner bisherigen spirituellen Abwesenheit ist.
Nur in der wirklichen Erkenntnis gelangst du jenseits der Dualität aus Freud und Leid, Schmerz und Glück, Hoffnung und Ängsten.
Du bist jenseits aller Zustände.
Du bist Parasamgate, vollständig jenseits gegangen.
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Auszug aus dem Satsang mit Manik zu Fragen spiritueller Sucher
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