Bremerhaven-Geestemünde/Geestendorf (D) - HB - luth. Christuskirche: Vollgeläut
Автор: Prianteltix
Загружено: 2016-01-25
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Описание:
Es ist das Geläut der luth. Christuskirche im Ortsteil Geestendorf des Bremerhavener Stadtteils Geestemünde zu hören.
Ablauf:
0:00 Führung
4:20 Geläut
12:57 Uhrschlag
Glocke 1
Ton: ges'-6
Gießer und Gussjahr: Gebr. Rincker/Sinn, 1955
Gewicht: 780 kg
Durchmesser: 1075 mm
Inschrift : + + + EHRE SEI GOTT IN DER HÖHE (Schulter)
Nutzungen: Totenglocke, Betschlagglocke
Glocke 2
Ton: as'-6
Gießer und Gussjahr: Gebr. Rincker/Sinn, 1955
Gewicht: 545 kg
Durchmesser: 965 mm
Inschrift: + + + FRIEDE AUF ERDEN (Schulter)
Nutzungen: Trauglocke, Stundenglocke
Glocke 3
Ton: b'-7
Gießer und Gussjahr: Gebr. Rincker/Sinn, 1955
Gewicht: 440 kg
Durchmesser: 900 mm
Inschrift: + + + DEN MENSCHEN EIN WOHLGEFALLEN (Schulter)
Nutzungen: Trauglocke, Viertelstundenglocke
Glocke 4
Ton: des"-5
Gießer und Gussjahr: Gebr. Rincker/Sinn, 1955
Gewicht: 275 kg
Durchmesser: 760 mm
Inschrift: + + + SINGET DEN HERRN EIN NEUES LIED (Schulter)
Nutzung: Taufglocke
Motiv: Ausgefülltes Durmotiv
Als im Jahre 1827 die Hafenstadt Bremerhaven gegründet wurde, ließen sich auch in den benachbarten Dörfern Geestendorf etwa 3000 Neuansiedler nieder und errichteten den Hafen Geestemünde. Dabei entstand die Doppelgemeinde Geestendorf-Geestemünde. Die Marienkirche, welche als Gotteshaus für diese diente wurde langsam zu klein. 1862 wurde deshalb die Planung einer neuen größeren Kirche begonnen, dessen Grundstein 1872 gelegt wurde. 1875 wurde die Christuskirche eingeweiht. Zwei Jahre später stellte man allerdings fest, dass der Mörtel des Mauerwerks der Turmspitze minderer Qialität war. Bis 1880 wurde dieser durch besseren ersetzt. Die Christuskirche ist eine dreischiffige Hallenkirche mit eingezogenem Chor, dessen Seitenschiffe etwas niedriger sind als das Hauptschiff. Die Länge beträgt 29 und die Breite 18 Meter. Die Höhe des Turms beträgt 60 Meter. Dieser ist von quadratischem Grundriss und trägt einen achteckigen Turmhelm, verziert mit Fialtürmen, Scheingiebeln und einer Kreuzblume. Die Christuskirche ist die einzige große Kirche in Bremerhaven, die in den Weltkriegen keinen Schaden genommen hat. In den 70ern wurden die Fenster erneuert und nun schwächer getönt. 1983 geschah selbiges mit den Chorfetsnern.
Der Altar stammt aus der Erbauungszeit der Kirche Sein Aufsatz beinhaltet sechs Arkadennischen, welche Ölmalereien beherbergen. Die beiden äußeren zeigen pflanzliche Ornamente. Die anderen Aaron, Melchisedek, die Hohenpriester als Vorboten Christi und Abel.
Die Kanzel stammt ebenfalls aus der Erbauungszeit der Kirche. Die Gestaltung ähnelt der des Altares; Die vier Felder der Brüstungen tragen Kleeblattbogen und sind mit Ölmalereien bedeckt. Diese stellen die vier Evangelisten dar.
Der schlichte Ambo stammt aus dem 21. Jahrhundert und ersetzt den ursprünglichen aus der Erbauungszeit der Kirche.
Das auch in der Erbauungszeit gefertigte Taufbecken besteht aus Sandstein und ist traditionsgemäß achteckig.
Die jetztige Hauptorgel wurde 1967 von der Firma Hillebrand in Altwarmbüchen gefertigt. Sie ist an die norddeutschen Orgeln angelehnt. Das Instrument hat drei Manuale, ein Pedal und 40 Register. Ihr Vorgänger wurde 1875 von der Firma Peternell in Seligenthal geschaffen.
Die Kronleuchter stammen aus den 70ern und ersetzten die ältere Beleuchtung.
Die siebenarmigen Wandleuchter stammen aus der Ursprungszeit der Kirche.
Der Chorleuchter wurde 1999 von dem Kunstschmied Hermann Holsten aus Ottersstedt erschaffen. Er fungiert als Oster- und Vovitleuchter. Der äußere Ring beinhaltet zwölf Kerzen und symbolisiert damit die zwölf Tore des himmlischen Jerusalems. In der Mitte ist Platz für die große Osterkerze.
Bei der Chororgel handelt es sich um eine Truhenorgel, welche im Jahre 1998 von der Firma Klop im niederländischen Garderen gefertigt wurde.
Das ehemalige Uhrwerk wurde 1875 von der Firma Weule in Bockenem hergestellt. Aufgrund des schlechten Zustandes wurde es in den 5ern durch die jetztige elektro-mechanische Uhr ersetzt.
Das Geläut ist nun das dritte, nachdem seine Vorgänger eingeschnolzen wurden. Diese waren allerdings jeweils Dreiergeläute. Bei dem Glockenstuhl handelt es sich noch um den ursprünglichen.
Quellen: Matthias Dichter, Broschüre "Die Christuskirche in Bremerhaven-Geestemünde"
Musik: Psalm 130 von Jan Peter Teeuw, gespielt von André van Vliet
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