2007. Mit einer BMW zum Nordkapp
Автор: SiSuontour
Загружено: 2024-12-30
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Nur damit kein Missverständnis aufkommt, die BMW gehört Klaus.
Ich bin mit meiner Harley gefahren.
Auch wenn die Konstellation der Motorräder, meine E-Glide und Klaus seine BMW F650GS Dakar, nicht zusammen passt, muss man erwähnen, wir sind über 20 Jahre Arbeitskollegen und Freunde. Wir haben schon viele Urlaube miteinander verbracht und uns immer verstanden. Egal ob es ein gemeinschaftlicher Tauch- Männer- Familien- oder neuerdings Motorradurlaub war. Die Konstellation von Klaus und Silvio ist also mehrfach getestet und passt, und weniger Fahrspaß hatten wir wegen den unterschiedlichen Motorrädern garantiert nicht.
Unsere Nordkaptour begann am 03 August und dauerte zwei Wochen. Wir hatten uns vorgenommen zu Zelten. Doch bei unserer ersten Zeltübernachtung in Finnland haben wir erfahren, dass eine Hütte mieten nur 10 Euro teurer als Zelten ist. Damit hatte sich das Thema Zelten für den Rest der Tour erledigt. War auch gut so, abends eine beheizte, trockene Hütte mit Bett, Kühlschrank und Kochplatte hat was. Nur bei unserem letzten Halt auf Fehmarn haben wir noch einmal für zwei Nächte im Zelt geschlafen.
Jeden Abend haben wir unsere Ausgaben, zurückgelegte Strecke, Erlebnisse, Eindrücke usw. aufgeschrieben und es ist ein unendlich langer Tourbericht geworden. Hier eine Kurz-Version.
Über 7000km in zwei Wochen. Davon 6000km auf dem Motorrad und über 1000km mit sechs Fähren. Angegeben sind immer nur die km, die wir mit dem Motorrad gefahren sind.
Tag 1-3 , 540 km
Tag 3- 5, 1800km
Tag 6- 12, 2700km
Tag 13, 415km
Tag 14, 40km
Tag 15, 580km
Wir hatten überwiegend schönes Wetter. Nur die letzten 5 Tage hat es immer wieder mal geregnet. Dies muss bei einer Skandinavien-Tour mit eingeplant werden.
Wie gesagt, dies ist nur eine Kurzversion der Tour und es fällt schwer unsere Erlebnisse und Eindrücke in Worte zu fassen.
Wir versuchen Bilder für uns sprechen zu lassen,
wobei...
den intensiven Geruch des Waldes in Finnland
die fehlende Dunkelheit bei Nacht am Nordkap
Norwegens unendliche Ruhe und Weite
Norwegens wilde und doch bewundernswerte Natur
die Freundlichkeit und Herzlichkeit der Menschen, die wir kennen gelernt haben
die Kälte in den Bergen
die Schreckmomente, wenn dir eines der zahlreichen Rentiere vor das Motorrad läuft
das Fahren auf den profilzehrenden, miserablen Straßen Norwegens, durch große Schlaglöcher, über Schotterwege oder die mit Bitumen geflickten Straßenlöcher
das schnell wechselnde Wetter, bei Sonnenschein hinein in den Tunnel und auf der anderen Seite im Platzregen wieder heraus
die Nässe, die nach einigen Stunden Regenfahrt durchdringt
...können Bilder auch nicht wiedergeben.
Meine Reifen halten normalerweise 12-15 Tausend Kilometer. Durch die Norwegentour müssen sie nach 8000km gewechselt werden. Die Straßen in Norwegen fressen die Reifen regelrecht weg.
Die Belagerung durch die skandinavische Luftwaffe (Mücken) soll nicht unerwähnt bleiben. Es war schon beeindruckend, wie schnell so ein Geschwader eine Landebahn auf unbedeckten Körperstellen findet. Aber zusammen hatten wir (dank Autan Aktiv) nur fünf Mückenstiche. Einen davon hatte ich. Ist schon beeindruckend zu sehen, wie schnell die Mücken auf der Haut landen und ohne zu stechen wieder abziehen.
So wie wir auf unserer letzten Tour über eine Norkaptour gesprochen haben, haben wir dieses Mal über eine Motorradtour nach Marokko gesprochen. Aber dazu ...... vielleicht .... Reisebericht im nächsten Jahr.
Eins muss doch noch gesagt werden.
Das Motorrad, welches schon mal Startschwierigkeiten hatte …. eine Lampenbirne ausgewechselt … eine Schraube nachgezogen … täglich die Kette geölt werden musste, war nicht meine Harley. Die ist in den zwei Wochen nur um Jahre gealtert.
Es war einfach nur eine super Tour
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