Tokios Risiko-Spiele: Noch 100 Tage für die Notrettung
Автор: The Daily Best
Загружено: 2021-04-13
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Описание: Olympia in Tokio - das werden Notspiele unter strengen Auflagen. In rund 100 Tagen sollen die Sommerspiele eröffnet werden, doch die Corona-Lage ist weiter bedrohlich. Die Gastgeber investieren viel in die Sicherheit. Noch aber sind viele Fragen offen. Die Sommerspiele in Tokio rücken näher. Getty Images Für die Olympia-Macher von Tokio wird im Kampf um Vertrauen und ein tragfähiges Rettungspaket für die Not-Sommerspiele in Japan die Zeit knapp. 100 Tage bleiben den Organisatoren am Mittwoch noch, ehe im Olympiastadion die Flamme für die umstrittenen Spiele im Zeichen der Pandemie entzündet werden soll. "Wir tun unser Äußerstes für die Maßnahmen gegen das Coronavirus", beteuerte Japans Ministerpräsident Yoshihide Suga gerade erst wieder. Alfons Hörmann, der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes, indes sagte der "Welt am Sonntag": "Die Spiele unterliegen dem größten Risiko in ihrer jüngeren Geschichte. Alles andere wäre schöngeredet." Wie ist die Corona-Lage in Tokio? Erst Mitte März war ein zweimonatiger Notstand für den Großraum Tokio aufgehoben worden. Seither steigt die Zahl der Neuinfektionen erneut spürbar an. Daher wurden die Maßnahmen für die Hauptstadt wieder verschärft. In der Präfektur Osaka wurde zuletzt sogar der medizinische Notstand erklärt, weil die Krankenhäuser wegen der Ausbreitung ansteckenderer Virusvarianten überfordert waren. Die Impfkampagne verläuft schleppend, nur wenige der 126 Millionen Japaner sind bisher vollständig geimpft. Wie reagieren die Organisatoren auf die Situation? "Unsere erste und wichtigste Priorität ist es, eine sichere Umgebung mit Blick auf COVID-19 zu schaffen", beteuerte Organisationschefin Seiko Hashimoto jüngst in einem Gastbeitrag für den US-Sender NBC. Deshalb wird ausländischen Olympia-Fans die Einreise verwehrt, mehr als 600.000 Tickets waren offiziell eigentlich schon an Ausländer verkauft. Auch die Zahl von Helfern, Funktionären und Gästen von Sponsoren und Verbänden aus dem Ausland soll drastisch reduziert werden. Für alle zugelassenen Beteiligten werden bis Juni eine Reihe von Handbüchern erstellt, die bis ins Detail die Verhaltensregeln für Einreise und Aufenthalt festlegen. Ziel ist es, eine Olympia-Blase zu schaffen und Kontakte zu Tokios Bevölkerung zu minimieren. Kann der olympische Fackellauf wie geplant weitergehen? Rund 10.000 Läufer sollen die Fackel wie in einer Staffel durch alle 47 Präfekturen tragen, ehe am 23. Juli im Olympiastadion das Feuer entzündet wird. Wegen der Sorge um eine Ausbreitung des Coronavirus sollen die Japaner das Geschehen möglichst nur im Internet verfolgen. An der Strecke darf nur geklatscht, nicht gejubelt werden. Bei größeren Menschenansammlungen droht ein Abbruch der Etappe. Mehrere Prominente sagten ihre Teilnahme ab. Wegen der Notmaßnahmen in Osaka wurde der Abschnitt durch die Region gestrichen, statt durch Osakas Zentrum sollte der Lauf isoliert durch den Expo '70 Commemorative Park in Suita führen. Ein solches Szenario könnte sic
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