Lachgeschichten Hella von Sinnen (2012)
Автор: zurückgespult
Загружено: 2025-11-05
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Hella von Sinnen wurde am 2. Februar 1959 in Gummersbach (Nordrhein‐Westfalen) als Hella Kemper geboren. Nach dem Abitur 1977 begann sie ein Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik und Pädagogik in Köln, brach dieses aber ab, da sie sich stärker praktisch orientieren wollte. Anfang der 1980er-Jahre gründete sie zusammen mit Dirk Bach und Dada Stievermann die Kabarettgruppe „Stinkmäuse“.
Ihr Theater- und Kabarett-Engagement führte dazu, dass Regisseur Walter Bockmayer sie am Kölner „Theater in der Filmdose“ einsetzte – ein wichtiger Schritt in ihrer Entwicklung hin zur Bühne und ins Fernsehen. Der große Durchbruch gelang Hella von Sinnen 1988 mit der Show Alles Nichts Oder?! bei RTL (später RTLplus) zusammen mit Hugo Egon Balder.
In auffälligen Kostümen, mit bissigem Humor und einer durchsetzungsstarken Bühnenpräsenz setzte sie sich als Frau im bis dahin männlich dominierten Bereich der Moderation und Comedy durch.
Ein ikonischer Auftritt: 1990 wirkte sie im Werbespot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) „Gib AIDS keine Chance“ mit und rief lautstark: „Tina, wat kosten die Kondome?“ – ein Satz, der sich im deutschen Fernsehen festsetzte. Parallel zu ihren Show- und Moderationsauftritten blieb Hella von Sinnen vielfältig aktiv: Sie tourte mit ihrem Bühnenprogramm „Ich bremse auch für Männer“ durch Deutschland.
Als Schauspielerin und Synchronsprecherin war sie ebenfalls präsent – so sprach sie etwa in der deutschen Fassung von Der König der Löwen (1994) die Hyäne Shenzi. Ab 2003 gehörte sie als ständiges Rateteam-Mitglied der Show Genial daneben – Die Comedy Arena (Sat.1) an und war damit regelmäßig im Comedy-Fernsehen vertreten – später auch bei der Neuauflage seit 2017.
Daneben gründete sie mit ihrer Partnerin eine Firma („Komikzentrum GmbH“), die Comedy-Konzepte und Medienideen entwickelt. Hella von Sinnen ist bekannt dafür, ihre Identität offen zu leben: Sie war lange in einer Beziehung mit Cornelia Scheel, der Adoptivtochter des früheren Bundespräsidenten Walter Scheel, und engagiert sich seit Jahrzehnten für LGBTQ+-Rechte sowie im Kampf gegen HIV/Aids. Ihr markanter Stil – laut, bunt, provozierend – machte sie zur Figur, die Konventionen herausfordert und zugleich Unterhaltung bietet.
Auch im digitalen Zeitalter bleibt Hella von Sinnen aktiv: Ab 2017 moderiert sie auf dem Online-Portal Massengeschmack-TV den „ComicTalk“, seitdem bewegt sie sich neben klassischen TV-Formaten auch im Internet. Sie betont, dass sie sich nicht als alte Bühne sieht, sondern weiter lachen, unterhalten und das Publikum herausfordern möchte: „Ich fühle mich nicht wie eine Oma, sondern wie ein älteres Mädchen.“
Hella von Sinnen zählt zu den prägenden Persönlichkeiten der deutschen Comedy und Fernsehunterhaltung. In einer Zeit, in der Frauen in der Moderation meist nur Nebenrollen spielten, setzte sie ein starkes Zeichen: laut, eigenwillig, ungezügelt. Sie kombinierte Kabarett-Erfahrung mit Trash-Entertainment und gesellschaftlichem Engagement. Ihre Präsenz war nicht nur als „Spaßmacherin“, sondern als Künstlerin mit Haltung spürbar.
Mit ihrem facettenreichen Werk – von Bühnenprogrammen über Fernseh-Shows bis hin zu Synchronisationen – hat sie deutlich gemacht, dass Humor und Haltung zusammengehen können. Und dass auch eine Frau mit schriller Stimme und schrillem Kostüm ernst genommen werden kann. Insofern ist Hella von Sinnen weit mehr als eine Ulknudel – sie ist eine Institution.
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