Die Hinrichtung Lavrentiy Berias – Chef von Stalins Geheimpolizei & meistgehasster Mann des Landes
Автор: World History DE
Загружено: 2023-11-01
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Nach Stalins Tod wurde Beria zum Ersten Stellvertretenden Ministerpräsident erklärt und sein enger Verbündeter Malenkow wurde neuer Ministerpräsident. Die beiden wurden die mächtigsten Männer in der poststalinistischen Führung.
Chruschtschow widersetzte sich dem Bündnis zwischen Beria und Malenkow, war aber zunächst nicht in der Lage, sich ihnen entgegenzustellen. Seine Gelegenheit kam im Juni 1953, als in Ostberlin ein spontaner Aufstand gegen das ostdeutsche kommunistische Regime ausbrach. Aufgrund von Berias Äußerungen vermuteten andere Führungspersönlichkeiten, dass Chruschtschow nach dem Aufstand erwägen würde, die Wiedervereinigung Deutschlands und das Ende des Kalten Krieges gegen erhebliche Hilfen aus den USA einzutauschen, wie es sie auch während des Zweiten Weltkriegs gab.
Innerhalb weniger Tage hatte Chruschtschow die anderen Vorsitzenden überzeugt, einen Staatsstreich gegen Beria zu unterstützen.
Die Berichte über seinen Sturz unterscheiden sich stark. Historischer Konsens ist, dass Chruschtschow einen ausgeklügelten Hinterhalt vorbereitete und am 26. Juni eine Sitzung des Präsidiums einberief, bei der er Beria plötzlich scharf angriff und ihn anschuldigte, ein Verräter und Spion im Dienste des britischen Geheimdienstes zu sein. Beria war völlig überrumpelt und sagte: „ Was ist los, Nikita Sergejewitsch? Wieso suchen Sie Flöhe in meiner Hose?“
Als Beria schließlich klar wurde, was passierte, bat er seinen alten Freund Malenkow inständig, sich für ihn einzusetzen. Doch Malenkow ließ schweigend den Kopf hängen und drückte einen Knopf auf seinem Schreibtisch. Dies war das verabredete Signal für Marschall Georgi Schukow und eine Gruppe von Armeeoffizieren im Nebenraum, die hereinplatzten und Beria verhafteten.
Beria und seine sechs Gefolgsmänner wurden am 23. Dezember 1953 in einer „Sondersitzung“ des Obersten Gerichtshofs der Sowjetunion ohne Verteidiger und das Recht auf Berufung verurteilt. Marschall Iwan Konew war der Vorsitzende des Gerichts.
Während des eintägigen Prozesses wurde bekannt, dass Beria auch ein Sexualverbrecher war. In den Jahren als NKWD-Chef beging er unzählige Vergewaltigungen. Seine Leibwächter sagten aus, dass Beria in Moskau mit seiner Limousine herumfuhr und auf junge Frauen zeigte, die in seine Datscha gebracht werden sollten, wo Wein und ein Festmahl auf sie wartete. Nach dem Essen nahm Beria sie mit in sein schalldichtes Büro und vergewaltigte sie. Wenn die Frauen Widerstand leisteten, wurden sie verhaftet und in einen Gulag gebracht. So war es auch im Fall von Tatjana Okunewskaja, eine bekannte sowjetische Schauspielerin, die Beria in seine Datscha mitnahm, wo er ihr anbot, ihren Vater und ihre Großmutter aus dem Gefängnis zu holen, wenn sie sich ihm füge. Dann vergewaltigte er sie und sagte: „Schrei, wenn du willst, es spielt keine Rolle“.
Beria war auch ein Serienmörder. Einige der Frauen, die sich seinen sexuellen Annäherungsversuchen zur Wehr setzten, wurden erwürgt. Die Überreste von fünf jungen Frauen, die nackt verscharrt wurden, fanden erst 1993 Bauarbeiter, die dort, wo der Garten von Berias Moskauer Villa gewesen war, Straßenlaternen installierten. Im Keller hatte er auch eine Folterkammer.
Selbst Stalin begann Beria zu misstrauen. Als Stalin erfuhr, dass seine damals jugendliche Tochter Swetlana alleine mit Beria in dessen Haus war, rief er sie umgehend an und befahl ihr sofort zu gehen.
Vor und während des Krieges wies Beria seinen Leibwächter Sarkisow an, eine Liste mit Telefonnummern aller Frauen, mit denen er Sex hatte, zu führen. Diese Liste enthielt Hunderte Namen.
Beria war 54 Jahre alt, als ihn am 23. Dezember 1953 der Oberste Gerichtshof der Sowjetunion des Hochverrats, des Terrorismus und der konterrevolutionären Tätigkeiten schuldig sprach und zum Tode verurteilte.
Die anderen sechs Angeklagten wurden ebenfalls zum Tode verurteilt und direkt nach dem Ende des Prozesses erschossen. Beria wurde von ihnen getrennt und allein hingerichtet. General Pawel Batizki schoss ihm in die Stirn. Wie schon sein Vorgänger Nikolai Jeschow, bettelte Beria um sein Leben vor der Hinrichtung.
Berias persönliches Archiv, welches angeblich „kompromittierendes“ Material über seine ehemaligen Kollegen enthielt, wurde auf Anweisung Chruschtschows vernichtet.
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