Margarete Wallmann: Politische Bildung – ein Paradoxon?
Автор: Österr. Gesellschaft für Politische Bildung ÖGPB
Загружено: 2017-11-09
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Mi., 18. Oktober 2017, 19.00 Uhr, Depot, Wien
Von der Aufbruchsstimmung der 1970er Jahre, als ErwachsenenbildnerInnen davon überzeugt waren, durch politische Bildung zu einer besseren, von humanistischen Werten getragenen Gesellschaft beizutragen, bis hin zu deren Institutionalisierung und Professionalisierung spannt sich der Bogen an persönlichen Lernerfahrungen des Gelingens und Scheiterns der emanzipatorischen Erwachsenenbildung. Ein Streifzug durch 40 Jahre politische Erwachsenenbildung in Österreich.
Margarete Wallmann, Pädagogin, war von 2005 bis 2014 Direktorin des Bundesinstitutes für Erwachsenenbildung (bifeb) in St. Wolfgang. Als Kurs- und Projektleiterin sowie Geschäftsführerin der VHS für politische Bildung im Burgenland stieg sie in die Erwachsenenbildung ein. Seit September 2014 ist Margarete Wallmann im Ruhestand.
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Politische Bildung in Österreich – Geschichte, Zugänge, Konzepte
Eine Vortragsreihe der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) in Kooperation mit dem Depot und der VHS Mariahilf
1977 ist hierzulande ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der politischen Bildung: Die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) wurde im burgenländischen Mattersburg gegründet. Diese Gründung fällt in die "Kreisky-Ära" und kann als Versuch verstanden werden, der politischen Bildung einen neuen Stellenwert als Instrument zur Demokratisierung der Gesellschaft zu geben. Im Schulbereich haben ähnliche Bemühungen bis heute noch keine nennenswerten Früchte getragen: Politische Bildung ist nach wie vor ein Stiefkind in den meisten Schultypen und -stufen. Die politische Erwachsenenbildung hat allerdings mit der ÖGPB eine – wenn auch halboffizielle – Institutionalisierung erfahren.
In den letzten 40 Jahren hat sich die Landschaft der Erwachsenenbildung verändert und ausdifferenziert: Institutionalisierungsprozesse stehen ehrenamtlichen Aktivitäten gegenüber, Selbstermächtigungsprojekte entstehen neben Professionalisierungstendenzen, und neue Formate und Inhalte bilden Antworten auf gesellschaftliche Entwicklungen und Herausforderungen.
Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der ÖGPB steht die diesjährige Vortragsreihe im Zeichen einer historischen Aufarbeitung und kritischen Auseinandersetzung mit politischer (Erwachsenen-)Bildung in Österreich. Welche Zugänge, Deutungen und Konzeptionen politischer Erwachsenenbildung gibt es? Welche Rolle spiel(t)en Institutionen und soziale Bewegungen bei der Herausbildung politischer Bildung in Österreich?
Mit "Politische Bildung in Österreich – Geschichte, Zugänge, Konzepte" setzt die ÖGPB ihre seit 2010 in Kooperation mit dem Wiener Depot veranstaltete Vortragsreihe zur politischen Erwachsenenbildung auch 2017 fort. Heuer ist die Volkshochschule Mariahilf zum zweiten Mal zusätzliche Kooperationspartnerin. Im Depot und in der VHS Mariahilf finden von Oktober bis Dezember 2017 vier Vorträge statt.
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