Oberhausen (OB) Sterkrade Mitte kath. Propsteikirche St. Clemens : Vollgeläut
Автор: Nürnberger Glockenfreund
Загружено: 2023-04-13
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Es erklingt das festliche Vollgeläut der katholischen Propsteikirche St. Clemens im Oberhausener Stadtteil Sterkrade zum Gottesdienst am Sonntag Abend in der Osterzeit.
Die Propsteikirche St. Clemens befindet sich im Zentrum Sterkrades. Ihre Ursprünge gehen vermutlich auf das Jahr 1050 zurück wo eine erste Gründung einer Kapelle. Man geht allerdings vom Jahr 1240 aus wo das Kloster Sterkrade Erwähnt wurde, was an der Stelle der heutigen Pfarrkirche stand. Die erste Kirche, im Stil der Romanik stammt vermutlich aus der Zeit vor 1240. Das Kloster wurde ab 1255 das Patronatsrecht für die Kirche übertragen. Am 15. Juli 1805 wurde das Kloster aufgehoben während der Säkularisation.
1872 wurde eine neue Pfarrkirche mit Westturm errichtet. Diese wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, sodass diese nach Ende des Krieges abgerissen wurde.
Die heutige Pfarrkirche, der 3. Kirchenbau an dieser Stelle, wurde 1952/53 errichtet. Der Bau ist einer römischen Basilika nachempfunden. Der frei stehende Glockenturm wurde 1987 errichtet.
Am 10. Februar 1978 wurde die Pfarrkirche zur Propsteikirche erhoben.
Glocken:
Im Turm hängen heute 6 Glocken. Unter ihnen befinden sich ebenfalls 2 historisch wertvolle Glocken. Die kleine Marienkirche von 1495 wurde von einem unbekannten Gießer gegossen. Es wird vermutet, dass dieser ein Schüler des niederländischen Gießers Van Wou war. 1553 wurde die große Marienglocke gegossen von einem Gießer aus Dortmund. Die Glocken überlebten den Verkauf während der Säkularisation was schon an ein Wunder grenzt. Selbst in den beiden Weltkriegen blieben sie der Ablieferungen verschont. 1925 wurden 4 Glocken in Gescher gegossen als Ergänzung zu den beiden historischen Glocken. Allerdings wurden diese 4 im zweiten Weltkrieg abgeliefert. 1974 wurde in Gechser die Josefsglocke gegossen als Jubiläum des 100 jährigen Bestehens der KAB St. Clemens. 1987 wurde aufgrund des neu errichteten Turmes das Geläut auf seine heutige Größe erweitert. Diese Glocken wurden ebenfalls in Gescher gegossen.
Das Geläut wird als a⁰ c¹ d¹ f¹ g¹ a¹ angegeben. Hört sich aber eher wie ein b⁰ des¹ es¹ ges¹ as¹ b¹ an. Zumindest bei den Daten die mir in der Sakristei vorlagen war es ebenfalls auf b⁰ angegeben das Geläut als auch auf der Disposition mit a⁰.
Ich möchte mich recht herzlich bei Suitbertglocke für die Begleitung an dem Tag bedanken und für das spontane Vollgeläut bedanke ich mich beim Küster und Suitbertglocke für die gelungene Überraschung . Vielen Dank !
Glocke 1: Friedensglocke a⁰ +2 Gescher 1988
Glocke 2: Clemensglocke c¹ +7 Gescher 1988
Glocke 3: Don Bosco Glocke d¹ +8 Gescher 1988
Glocke 4: Josefsglocke f¹ +9 Gescher 1974
Glocke 5: große Marienglocke g¹ +11 Claes Potgeiter Dortmund 1553
Glocke 6: kleine Marienglocke a¹ +7 unbekannt 1495
Aufnahme von Mai 2022 um 17:50 Uhr zum Gottesdienst am Sonntag Abend in der Osterzeit um 18:00 Uhr
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