V60 Nostalgie mit Holzwaggons: Oberbarmen → Beyenburger Stausee 1/2 - 4k60fps
Автор: Rk2018 SK2018
Загружено: 2026-02-03
Просмотров: 54
Описание:
Historische Bahnfahrt 1/2 - 4k-60fps
mit der Wuppertalbahn V-60
Wuppertal-Oberbarmen
nach
Wuppertal-Beyenburg
am
01-02-2026
Heute, am 1. Februar, habe ich eine ganz besondere
Bahntour erlebt: Mit der historischen Wuppertalbahn
ging es um 14:07 Uhr von Gleis 5 in Wuppertal‑Oberbarmen
los – gemütlich, ratternd und mit dem typischen Charme
alter Fahrzeuge. Unser Ziel: der Beyenburger Stausee.
Die Strecke, auf der wir unterwegs sind, ist ein Überbleibsel
einer früher rund 50 Kilometer langen Verbindung, die einst
bis nach Oberbrügge führte. Hier fuhren früher nicht nur
Personenzüge, sondern vor allem Güterzüge für die vielen Fabriken
entlang der Wupper. Einige der alten Anschlussgleise kann man
heute noch im Gebüsch entdecken – stille Zeugen einer Zeit, in
der die Industrie das Tal geprägt hat.
Ein Schaffner erzählte mir sogar, dass es um 1910 Pläne für
ein Entsorgungsgleis gegeben haben soll. Ob das wirklich so war,
ist nicht ganz sicher – aber es passt zur Geschichte dieser stark
industriell genutzten Strecke.
Begleitet mich jetzt auf der Hinfahrt entlang der Wupper, durch
Laaken und den kurzen Beyenburger Tunnel, bis wir schließlich
den Stausee erreichen.
Analyse...............
Die Bahntour – Fakten, Geschichte
1. Historische Einordnung der Strecke
Die heutige Museumsstrecke der Wuppertalbahn ist ein Reststück einer ehemals rund 50 km langen Verbindung von Wuppertal‑Oberbarmen über Beyenburg, Radevormwald und Halver bis nach Oberbrügge.
Die Strecke wurde 1886–1890 abschnittsweise eröffnet.
Ab 1910 gab es durchgehende Züge bis Oberbrügge, wo Anschluss an die Volmetalbahn bestand.
Die heutige Museumsstrecke umfasst ca. 14 km zwischen Oberbarmen und Beyenburg.
Personenverkehr
Ja – es gab regulären Personenverkehr:
Die Strecke war bis in die 1980er Jahre hinein im Nahverkehr genutzt.
Danach wurde der Personenverkehr eingestellt und die Strecke stillgelegt.
Güterverkehr
Sehr intensiv!
Entlang der Trasse lagen zahlreiche Firmen, die Gleisanschlüsse benötigten.
Genau das war ein Hauptgrund für den Bau der Strecke.
2. Überwachsene Gleise & das „Entsorgungsgleis“ von 1910
Ich sah neben der Strecke alte, überwachsene Gleise gesehen – das passt perfekt zur Geschichte:
Entlang der Strecke existierten viele Anschlussgleise zu Fabriken, Papierwerken, Metallbetrieben und Lagerplätzen.
Die Quelle bestätigt mehrere Anschlussstellen (Anst) zwischen Oberbarmen und Beyenburg, z. B. Vorwerk, Enka Oehde, Kemna, Erfurt & Söhne.
Entsorgungsunternehmen / Entsorgungsgleis um 1910?
Dazu gibt es keine direkte Bestätigung in den Quellen, aber:
1910 war die Strecke bereits stark industriell genutzt.
Viele Betriebe hatten eigene Anschlussgleise – darunter auch Firmen, die Abfallstoffe, Chemikalien oder Produktionsreste transportierten.
Es ist plausibel, dass ein kommunales oder privates Entsorgungsunternehmen ein Anschlussgleis plante oder nutzte.
Der Schaffner hat dir also vermutlich keine Geschichte erzählt – aber es gibt keine eindeutige Quelle, die genau dieses Projekt belegt.
3. Wie weit ging die Strecke ursprünglich?
Die vollständige Linie verlief:
Wuppertal‑Oberbarmen → Beyenburg → Radevormwald → Halver → Oberbrügge
Gesamtlänge: ca. 50 km.
Heute ist nur der Abschnitt bis Wuppertal‑Beyenburg befahrbar.
Bis zur Wuppertalsperre bei Krebsöge liegen noch Gleise, aber nicht mehr befahrbar.
4. Zukunft: Könnte hier wieder Personennahverkehr fahren?
Kurz gesagt: Theoretisch ja – praktisch unwahrscheinlich.
Gründe dagegen:
Die Strecke ist heute im Besitz eines Vereins, nicht der DB.
Der Wiederaufbau bis Radevormwald wäre extrem teuer.
Die Trasse ist teilweise überbaut oder renaturiert.
Die Nachfrage wäre vermutlich gering.
Gründe dafür:
Die Region wächst und wird touristisch stärker genutzt.
Die Museumsbahn zeigt, dass die Strecke technisch grundsätzlich befahrbar ist.
Reaktivierungen sind in NRW politisch wieder ein Thema.
Realistische Zukunft:
→ Touristische Bahn, Sonderfahrten, Eventverkehr .
→ Regulärer Nahverkehr: eher unwahrscheinlich.
Повторяем попытку...
Доступные форматы для скачивания:
Скачать видео
-
Информация по загрузке: