👉 Nachtschreck bei Erwachsenen 😱🛌 Fallbeispiel & Hintergründe ⬇️
Автор: Maria Rodasi
Загружено: 2025-09-11
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Nachtschreck bei Erwachsenen – Phänomen, Ursachen und Fallbeispiel
Der Nachtschreck (medizinisch: Pavor nocturnus) zählt zu den Parasomnien und tritt typischerweise im ersten Drittel der Nacht auf. Betroffene wirken dabei plötzlich hochgradig verängstigt, schreien oder äußern Schmerzlaute, zeigen eine verkrampfte Körperhaltung sowie vegetative Begleiterscheinungen wie erhöhten Puls und schnelle Atmung. Charakteristisch ist, dass die Betroffenen nicht adäquat auf Ansprache reagieren und sich am nächsten Morgen kaum oder gar nicht erinnern. Damit unterscheidet sich das Phänomen deutlich von Albträumen, die im REM-Schlaf stattfinden und bewusst erinnert werden können.
Während Kinder relativ häufig betroffen sind, ist der Nachtschreck im Erwachsenenalter selten. Wenn er auftritt, geschieht dies oft im Zusammenhang mit psychischer Belastung, Schlafmangel oder körperlichen Faktoren wie Atemstörungen.
Fallbeispiel
Erika K., 46 Jahre alt, befand sich im Rahmen eines stationären Aufenthalts in einem belastenden, stressgeprägten Setting. In der Nacht kam es zwischen 1 und 2 Uhr zu einer Nachtschreck-Episode. Die durchschnittliche Schlafzeit der vorangegangenen sieben Tage lag bei lediglich 5 Stunden und 22 Minuten, was auf eine deutliche Schlafrestriktion hinweist.
Eine Mitpatientin im Nachbarzimmer, die noch wach war, berichtete von plötzlichem, lautem Schreien („nein, nein, nein“ mehrfach, gefolgt von einem langgezogenen „Aua“). Die direkte Bettnachbarin wurde durch Geräusche geweckt. Sie setzte sich im Bett auf und sah Erika K. aufrecht im Bett sitzen, mit Schlafmaske und erkennbar angespannter Körperhaltung. Auf die Frage „Was ist los?“ reagierte sie nicht mit einer klaren Antwort, sondern mit unverständlichem Gemurmel. Kurz darauf – die gesamte Episode dauerte nicht länger als etwa eine Minute – legte sich Erika K. wieder hin und schlief weiter.
Am nächsten Morgen hatte sie keine bewusste Erinnerung an die beschriebenen Vorgänge. Sie konnte lediglich vage rekonstruieren, kurz wach geworden zu sein, sich sehr müde gefühlt und den Drang gehabt zu haben, sofort weiterzuschlafen. Ohne die Beobachtungen ihrer Mitpatientinnen wäre das Ereignis vermutlich unbemerkt geblieben.
Medizinische Einordnung
Beim Nachtschreck handelt es sich um ein teilweises Erwachen aus dem Tiefschlaf, bei dem der Körper in einen Alarmzustand gerät, ohne dass das Bewusstsein voll erreicht wird. Der vegetative Stresszustand (Herzfrequenzsteigerung, Muskelanspannung) läuft unkontrolliert ab, während das Gehirn in einem Zwischenstadium zwischen Schlaf und Wachsein verharrt. Stress, emotionale Belastungen oder unregelmäßiger Schlaf können solche Episoden begünstigen.
Einzelne Episoden im Erwachsenenalter sind in der Regel nicht behandlungsbedürftig. Kritisch wird es dann, wenn solche Ereignisse häufig auftreten, eine Gefahr für die Betroffenen darstellen (z. B. durch Sturzrisiko bei Schlafwandeln) oder das Tagesbefinden erheblich beeinträchtigen.
Die Diagnostik basiert zunächst auf einer sorgfältigen Anamnese und den Schilderungen von Beobachtern. Bei gehäuftem Auftreten oder diagnostischen Zweifeln kann eine Untersuchung im Schlaflabor sinnvoll sein, um das Schlafmuster objektiv zu erfassen und Differentialdiagnosen wie epileptische Anfälle auszuschließen.
Die Behandlung konzentriert sich im Wesentlichen auf Schlafhygiene: ausreichend Schlafdauer, feste Schlafenszeiten, Stressreduktion und eine ruhige Schlafumgebung. In Einzelfällen kann eine psychotherapeutische Begleitung hilfreich sein, insbesondere wenn psychische Belastungen oder Traumata eine Rolle spielen. Medikamente sind nur in schweren Ausnahmefällen angezeigt.
Fazit
Der Nachtschreck bei Erwachsenen ist selten, wirkt für Außenstehende oft dramatisch, bleibt für die Betroffenen selbst jedoch meist blass oder vollständig unbemerkt. Das geschilderte Fallbeispiel von Erika K. verdeutlicht, dass Schlafmangel und Stress eine wesentliche Rolle als Auslöser spielen können. In den meisten Fällen bleibt das Ereignis harmlos. Erst bei Häufigkeit, Verletzungsrisiko oder erheblicher Belastung besteht die Notwendigkeit einer gezielten medizinischen Abklärung und Therapie.
—MR
Name und Alter wurden zum Schutz der Person leicht verändert.
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