B. B. and The Blues Shacks im Jazz Club Hannover - Archivaufnahmen auf dem Jahre 2005
Автор: Wolfgang Koeckstadt
Загружено: 2025-03-26
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Als sich vor über 50 Jahren, im Frühjahr 1966, eine kleine Gruppe Jazzbegeisterter traf, um den Jazz Club Hannover ins Leben zu rufen, tat sie dies mit der Absicht, der hannoverschen Jazz-Szene einen Ort des Austausches zu bieten. Es galt der heimlichen Hauptstadt des Jazz wieder zu neuem Glanz zu verhelfen.
B.B. & The Blues Shacks
Sie lieben Musik und schaffen es, ihre Zuhörer im besten Sinne zu unterhalten. Mit einer Mischung aus Soul und Rhythm & Blues rocken die fünf Hildesheimer alles – von Clubs bis zu Festivals. Seit über 30 Jahren sind sie weltweit unterwegs. Das Ergebnis: rund 4000 Konzerte und zahlreiche Preise vom „German Blues Award“ bis zur Auszeichnung als Europas beste Bluesband durch französische Musikredakteure. Besonders live gelten sie als Erlebnis. Deshalb konnten B.B. & The Blues Shacks ihren Ruf als Top-Band inzwischen auch in Übersee durchsetzen. Sie spielten in Dubai, auf dem Doheny-Festival in Los Angeles und beim Byron-Bay-Festival in Australien mit Künstlern wie Bob Dylan, B.B. King und Elvis Costello vor Zehntausenden. Mit großem Erfolg! Frontmann Michael Arlt (Vocal und Harp) gehört längst zur ersten Liga europäischer Blues- und Soulsänger. Sein Bruder Andreas Arlt, bekannt für seine kraftvolle und doch elegante Spielweise, wird inzwischen als „Weltklasse-Gitarrist“ gehandelt. Fabian Fritz setzt an Klavier und Orgel gekonnt seine Akzente. Henning Hauerken (Kontrabass und E-Bass) und Schlagzeuger Andre Werkmeister liefern den Drive und Groove, den man noch vom Konzert mit nach Hause nimmt.
Ladies & Gangsters: It’s Blues Time.
Jazzclub Hannover - Geschichte
Als sich vor über 50 Jahren, im Frühjahr 1966, eine kleine Gruppe Jazzbegeisterter traf, um den Jazz Club Hannover ins Leben zu rufen, tat sie dies mit der Absicht, der hannoverschen Jazz-Szene einen Ort des Austausches zu bieten. Es galt der heimlichen Hauptstadt des Jazz wieder zu neuem Glanz zu verhelfen.
Nur wenige Auswärtige wissen: Nicht in der vor Vitalität flirrenden Metropole Berlin, sondern ausgerechnet in dem oftmals als grau und langweilig belächelten Hannover sollte das „deutsche Zeitalter des Jazz“ beginnen: Hier spielte mit Alex Hyde im Frühjahr 1924 der erste amerikanische Jazz-Import im Varieté Tivoli. Als ähnlich bedeutsam erwies sich die hier ansässige Schallplattenfabrik der Deutschen Grammophon Gesellschaft unter der Ägide des Erfindergeistes Emil Berliner. Hannover galt als die Jazz-Schallplattenstadt schlechthin und half bei der massenhaften internationalen Verbreitung zahlreicher Jazzmusikstücke in bester Qualität.
Das brachte auch die Stadt zum Swingen: Von heißen Jazzplatten und virtuosen Swing-Auftritten in den Varietés der Stadt begeisterte Jugendliche trafen sich im Stadtwald Eilenriede, um auf ihren Koffergrammophonen, den „Hotkoffern“, ihrer Lieblingsmusik zu lauschen. Andere verabredeten sich während der Kriegsjahre heimlich in Hinterzimmern hannoverscher Kneipen und gründeten dort den „Deutschen Swing-Club Hannover“, aus dem sich wenige Jahre später der „Deutsche Hot Club Hannover“ entwickeln sollte.
Der Hot Club Hannover zählte zu den ersten offiziellen Nachkriegs-Vereinigungen von Jazzfans und holte in den 1950er Jahren die Créme der Jazzmusik in die Niedersachsenhalle. Bis heute geraten hannoversche Jazzfans bei der Erinnerung an die Sensationsgastspiele von Legenden wie Duke Ellington, Louis Armstrong oder Benny Goodman ins Schwärmen.
Als der Hot Club leise aus dem Musikgeschehen der Stadt verschwand, legten Mitglieder des sozialistischen Jugendverbandes in Linden den Grundstein für einen Kellerclub, der bis heute aus dem kulturellen Leben Hannovers nicht wegzudenken ist. Auf der Suche nach einem geeigneten Jazzkeller fiel der Blick der Jugendlichen schnell auf den ehemaligen Kohlenkeller des Jugendheims am Lindener Berg, den sie mit eigenen Händen ausbauten.
Zwar kapitulierte der Jugendclub nach wenigen Jahren vor dem unaufhaltsamen Siegeszug der Beatmusik, doch erinnerten sich Mitte der 1960er Jahre einige dem Jazz treu gebliebene Hannoveraner an den Jazzkeller auf dem Lindener Berge und wagten einen Neustart – die Ära des Jazz Club Hannover begann.
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