# 236 Byebye Arschengel? Von Triggern lernen und Toxizität erkennen
Автор: Julia Peters Coaching & Training
Загружено: 2026-02-14
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Wann der ‚Arschengel‘ hilft – und wann er Toxizität verschleiert – ein Plädoyer für bewusste Führung
Was tun, wenn Teammitglieder, Kolleg:innen oder Vorgesetzte dich emotional triggern – ständig kritisieren, Termine sprengen oder dich „auf die Palme bringen“? In dieser Solo-Folge stellt Julia Peters das provokante, aber wirkmächtige „Arschengel“-Konzept von Robert Betz vor: ein Reframing, das schwierige Menschen als Botschafter für ungelöste Themen in uns selbst begreift. Doch Vorsicht: Nicht jeder Konflikt ist ein „Geschenk“ – manchmal stecken toxische Strukturen, Machtmissbrauch oder systemische Probleme dahinter.
Julia zeigt, wie du das Prinzip konstruktiv nutzt, ohne dich zu überfordern:
„Nicht jeder Konflikt oder jede schwierige Person ist ein „Geschenk“ – manchmal ist es schlicht Alltagsrassismus oder ein Systemproblem, das Veränderung braucht.“ (Julia Peters)
Wichtigste Impulse für die Führungspraxis – kurz & knackig:
Wofür das Arschengel-Konzept gut ist:
• Der „Arschengel“ ist ein Reframing: „Schwierige“ Menschen können als Spiegel für eigene Unsicherheiten, Ängste oder ungelöste Konflikte gesehen werden. Beispiel: Ein kritischer Mitarbeiter könnte deine Angst vor Fehlern spiegeln – eine Chance, Fehlertoleranz zu üben.
• Führung beginnt mit Selbstführung: Nur was du in dir löst, kannst du nach außen tragen.
• Neugier statt Widerstand: Trigger als Hinweis auf unerfüllte Bedürfnisse oder Entwicklungsfelder nutzen; Übung macht souverän: Rollenspiele im Coaching oder Teamentwicklung, um konstruktive Reaktionen zu trainieren.
• Psychologische Sicherheit gelingt leichter mit weniger Impulsivität = mehr Raum für offene Kommunikation.
WICHTIG: Grenzen des Konzepts – wann es nicht reicht:
• Toxizität erkennen: Mobbing, Diskriminierung oder Machtmissbrauch sind keine Lernchancen, sondern erfordern Intervention (HR, Betriebsrat, Mediation). Das gilt auch im Umgang mit marginalisierten Gruppen.
• Systemische Probleme: Überlastung oder unklare Rollen lassen sich nicht durch Selbstreflexion allein lösen.
• Sprache: Der Begriff „Arschengel“ und das Konzept des Triggers als „Geschenk“ versucht, mit esoterisch nahen Bildern und vereinfachten Konzepten ein vermeintliches Allheilmittel zu plazieren – die Wahrheit ist komplexer.
„Es gibt einen Bereich, da bist du als Führungskraft relevant persönlich verantwortlich – und dann gibt es einen anderen Bereich, da muss ein System verändert werden. Und es ist wichtig, das zu kombinieren.“ (Julia Peters)
Experiment: „Wo war dein letzter ‚Arschengel‘-Moment? War es ein Geschenk, ein Systemproblem – oder beides?“
Feedback: Schreib Julia, wie du den Ansatz für dich nutzt ([email protected]).
Teilen: Kennst du Führungskräfte, die sich weiterentwickeln wollen? Teile die Folge mit dem Hashtag #NextLevelLeadership!
Shownotes:
Das erwähnte Video von Robert Betz bei YouTube: • Robert Betz - Die Geschenke der "Arsch-Eng...
Buch-Tipp: „Psychological Safety“ von Amy Edmondson
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Tags: #EmotionalLeadership #Führungskompetenz #Selbstführung #NextLevelLeadership #Resilienz #Teamkultur #trigger
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