Maria Eich b. Planegg (M) Geläutevorstellung der Wallfahrtskirche
Автор: arnoldusglocke
Загружено: 2025-05-03
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Im Westen von Planegg, nahe vom Bahnhof steht am Rand eines großen Waldes die beliebte Wallfahrtskirche Maria Eich. Der Ursprung liegt im frühen 18. Jh., als zwei Schmiedssöhne eine kleine Marienfigur aus Terrakotta in die Höhlung einer Eiche gestellt hatten. Diese wurde in der Folge wundertätig und zog immer mehr Gläubige an, so dass 1742/45 eine größere Kapelle errichtet wurde. Die Eiche blieb eingebaut erhalten, verlor aber nach Blitzschlag 1805 ihre Krone. Inzwischen ist nur mehr der Stamm hinter dem Hochaltar zugänglich erhalten, dort sind in Wände und Decke unzählige Bittzettel gesteckt.
In der Kapelle birgt der Hochaltar hinter einem Gitter Skulpturen von Johann Baptist Straub. Die Seitenaltäre mit Bildern des Hofmalers Anton Zächenberger (1780) befinden sich in runden Kapellenanbauten. Sie zeigen eine Szene des Winthir von Neuhausen und die Armen Seelen. Dort ist auch eine barocke Gruppe der sog. Kümmernis mit dem Geigenspieler.
Der zweite Sonntag nach Ostern wird als Tag der Kirchenweihe begangen. Die Wallfahrt wurde von Augustiner-Eremiten betreut, für die ein kleines Kloster angebaut ist. Westlich der Kapelle wurde 1958 in dezentem Abstand eine größere Kirche erbaut, die bis 1969 nach der neuen Liturgie umgestaltet wurde, von Architekt Michael Steinbrecher. Eine erneute Umgestaltung dieser Kirche erfolgte 2007/08; nur die Dimensionen des Raums sind geblieben, Orgel, Fenster und Ausstattung komplett neu. Die Fenster schuf der renommierte Künstler Johannes Schreiter, die Madonna ist ein Werk von Carola Heine. Östlich an der Kirche ist ebenfalls eine Madonna unter Dach am Freialtar, vor dem sich größere Besuchermengen einfinden können.
Der grazile runde Turm, von M. Steinbrecher modern erneuert, birgt drei Glocken in den Tönen f'' - as'' - b''. Davon ist die mittlere eine von einst zwei Glocken, die Ignaz Daller in München 1775 gegossen hat. Sie zeigt Reliefs des hl. Florian, einer Kreuzigungsgruppe und eines hl. Bischofs.
Die beiden anderen Glocken wurden 1962 von Rudolf Perner gegossen: die große ist dem hl. Augustinus geweiht und trägt die Glockennummer 1647, die kleine dem hl. Josef (Nr. 1648).
Sie sind hier zunächst solistisch nacheinander zu hören, dann im Plenum.
(Fotostrecke bis 2:07, ab dann Einzelglocken, ab 4:56 das Vollgeläut.)
Ich danke meinem Kollegen Roman fürs Läuten und die Organisation samt Turmbesteigung.
(Text, Fotos und Video: arnoldusglocke)
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