Leben mit Naturgefahren im Kanton Bern - Kurzversion
Автор: Kanton Bern
Загружено: 2012-10-25
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Leben mit Naturgefahren im Kanton Bern (Kurzversion)
Ein Film der Abteilung Naturgefahren (Amt für Wald, Volkswirtschaftsdirektion)
Fast überall im Kanton Bern kommen Naturgefahren vor, die sich auch mit Siedlungsgebieten und Verkehrswegen überschneiden. Trotz dieser Konflikte ist ein Leben mit Naturgefahren sehr wohl möglich. Durch den bewährten integralen Schutz vor Naturgefahren, können die Risiken auf ein tolerierbares Mass reduziert werden.
Der Film richtet sich gleichzeitig an die Bevölkerung, Gemeinden, Schulen und Naturgefahren-Fachleute.
Vorhandene Naturgefahren, Schadenpotenziale und Konflikte
Die Topographie ist im Kanton Bern vom Jura über das Mittelland und die Voralpen bis zu den Alpen sehr abwechslungsreich; aufgrund der Geländeverhältnisse treten fast im ganzen Kanton Naturgefahren auf. Namentlich sind dies Überschwemmungen, Murgänge, Felsstürze, Steinschläge, Lawinen, Rutschungen und Hangmuren.
Da selbst tief eingeschnittene Täler mit ihren steilen Hangflanken ganzjährig bewohnt und mit Bahnen und Strassen erschlossen sind, treten in vielen Gebieten Überschneidungen mit den Gefahrenprozessen auf. Trotz dieser Konflikte ist ein Leben mit Naturgefahren im Kanton Bern sehr wohl möglich!
Tolerierbare Risiken -- wann besteht Handlungsbedarf?
Es ist selbstverständlich nicht möglich, jedes Risiko absolut auszuschalten; ein gewisses Restrisiko bleibt meistens übrig. Insbesondere wenn Menschenleben gefährdet sind, stellt sich die schwierige Frage, wann ein Risiko aus gesellschaftlicher, ethischer und rechtlicher Sicht noch akzeptabel ist. Im Kanton Bern hat man versucht, diesen Grenzwert zu bestimmen und festgelegt, wann ein Risiko so gross ist, dass die Verantwortlichen - beispielsweise in Siedlungsgebieten oder auf wichtigen Verkehrswegen - Schutzmassnahmen planen und durchführen müssen.
Integraler Schutz vor Naturgefahren
Beim Begriff „Schutz vor Naturgefahren" denken viele in erster Linie an technische Schutzbauten. In Wirklichkeit erfordern unsere Schutzbedürfnisse jedoch ganzheitliche Lösungen. Der integrale Schutz vor Naturgefahren ist ein Zusammenspiel von fünf Haupt-Elementen.
Durch eine angepasste Raumplanung können Konflikte zwischen Naturgefahren und Siedlungsgebieten bereits im Voraus verhindert werden.
In Zeiten akuter Gefahr wird mit organisatorische Massnahmen sichergestellt, dass Personen aus bedrohten Wohnhäusern rechtzeitig evakuiert und Bahnen und Strassen gesperrt werden.
Mit operationellen Massnahmen werden drohende Ereignisse wie Felsstürze und Lawinen künstlich ausgelöst.
Das augenfälligste Element des integralen Schutzes vor Naturgefahren sind Schutzbauten, die Naturgefahren-Prozesse im Entstehungsgebiet verhindern oder vor den gefährdeten Objekten ablenken und stoppen.
Viele Siedlungen im Kanton Bern sind nur dank den oberhalb liegenden Schutzwäldern vor Naturgefahren geschützt und dadurch überhaupt ganzjährig bewohnbar. Auch Verkehrswege sind dank dem Schutz durch den Wald vor Naturgefahren sicherer.
Zusammenfassung/Fazit
Der integrale Schutz vor Naturgefahren im Kanton Bern ist eine Erfolgsgeschichte. Trotz zunehmender Besiedlung und Mobilität sind bei den gewaltigen Naturereignissen der vergangenen Jahre erstaunlich wenige Personen zu Schaden gekommen.
Mehr zum Thema
http://www.be.ch/naturgefahren
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