Fischamend (A-NÖ) Glocken des Fischa- oder Stadtturms
Автор: Si&Sa Glocke
Загружено: 2025-09-03
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Описание:
Ablauf:
0:00 Außenfoto des Stadtturms
0:10 Historisches Uhrwerk zum Stundenschlag um 19:00 Uhr
0:48 Anschlagen der Gusseisenglocken
2:40 Läuten der Zügenglocke
4:17 Uhrschlag der Stundenglocke
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Mitten in der Kleinstadt Fischamend im südlichen Niederösterreich ragt der historische Fischa- oder Stadtturm empor.
Die im Kern mittelalterlichen unteren Turmgeschoße wurden unter Kaiser Heinrich III. als Wehranlage an der Reichsgrenze erbaut. Der achteckige Zubau entstand zur Zeit des Frühbarock, die Tordurchfahrt entstand nach einer Straßenregulierung durch Kaiser Karl VI. Ursprünglich wurde der Stadtturm von einem Zwiebelhelm bekrönt, bis dieser im Jahr 1834 niederbrannte und durch eine schlichtere Bedachung ersetzt. Auf der Turmspitze ist ein kupferner Fisch aufgespießt, der an die Legende erinnern soll, die der Stadt ihren originellen Namen gab.
In den ehemaligen Räumlichkeiten des Türmers befindet sich seit 1953 das Heimatmuseum der Stadt, in welchem zahlreiche Relikte der vergangenen Jahrhunderte wie ein Kühlkasten aus Holz, Nähmaschinen und Fußbodenziegel mit einer Fisch- Einprägung zur Schau gestellt werden.
Das vierte Stockwerk des Turms weißt aufgrund seiner Schallfenster mit Lamellen bereits von außen auf eine Glockenstube hin: In dieser befinden sich insgesamt fünf Glocken, von der eine jedoch gar keine Glocke ist. Es handelt sich um die sogenannte Stundenglocke, eine Wasserstoffflasche aus den Gasflaschenwerken Lambach/OÖ, die den provisorischen Ersatz für die im Krieg abgelieferte große Glocke bildet. Das Joch letzterer Glocke hängt heute noch lose im Gefach über der Flasche.
Im Gefach daneben hängt die Zügenglocke, ein Werk des Wiener Glockengießers Jakob Korrentsch. Sie besitzt einen hellen, leicht matten Ton, der geläutet deutlich besser zur Geltung kommt als beim Uhrschlag. Diesen verrichtet die Glocke seit jeher mit der Wasserstofflasche, betrieben durch ein heute noch intaktes Uhrwerk aus der Gusszeit der Glocke, welches vor einigen Jahren vorbildlich restauriert wurde.
Sämtliche originale Armaturen sind noch vorhanden.
Nebenbei sind in der Glockenstube auch drei Zinkglocken unbekannten Gießers untergebracht; sie stammen aus der Filialkirche St. Quirin und wurden 2002 durch das heutige Grassmayr- Geläute ersetzt. Sie erklingen in den Tönen des" d" f".
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Weitere Informationen zu den Glocken:
Glocke I
Name: Stundenglocke
Gewicht: unbekannt
Durchmesser: ca. 30 cm
Inschrift: (eingraviert) 1961 // SAUERSTOFF- WASSERSTOFFWERKE LAMBACH // THEODOR … (nicht mehr erkennbar)
Schlagton: unklar
Gießer: Sauerstoff- Wasserstoffwerke, Lambach
Gussjahr: 1961
Glocke II
Name: Zügenglocke
Gewicht: ca. 200 Kg
Durchmesser: ~70 cm
Inschrift am Hals: MICH GOSS IAKOB KORRENTSCH IN WIEN ANNO 1835
Inschrift auf Wappen- Emblem: HERRSCHAFT TRAUTMANNSDORF UND MARGARETHEN AM MOOS
Schlagton: d" (-)
Gießer: Jakob Korrentsch, Wien
Gussjahr: 1835
Die Glocke ist eine Spende der Herrschaft Trautmannsdorf, Götzendorf und Margarethen am Moos.
Sämtliche Zinkglocken weisen keinerlei Dekor oder Jahreszahlen auf.
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Ein herzliches Dankeschön der Stadt Fischamend für die Ermöglichung der Aufnahmen und @kirchenglockentv für die Organisation!
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Quellen: Wikipedia, Website des Heimatmuseums Fischamend, Eigenforschungen im Rahmen der Aufnahmen
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