Felix Mendelssohn: Sonate op.65, Nr. 6 - Martin Lücker
Автор: Martin Lücker - Organist
Загружено: 2021-03-27
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Felix Mendelssohn-Bartholdy, 1809–1847
Sonate d-moll op. 65, Nr. 6
„Vater unser im Himmelreich”
Choral mit Variationen – Fuga – Finale. Andante
Martin Lücker
Rieger-Orgel der
St. Katharinenkirche, Frankfurt am Main
Mendelssohns „Sechs Sonaten für Orgel op. 65” sind dem Frankfurter Konsistorialrat Dr. Schlemmer gewidmet und wurden im März 1845 in der dortigen St. Katharinenkirche durch den Komponisten selbst uraufgeführt.
In der letzten dieser sechs Sonaten, der Sonate d-moll „Vater unser im Himmelreich”, zeigt sich besonders deutlich, wie am Bachschen Vorbild geschultes Formverständnis und romantisches Empfinden sich in Mendelssohns Orgelkunst gegenseitig durchdringen.
Der erste Satz – Choral mit Variationen – folgt zwar zunächst dem Vorbild der barocken „Choralpartita”, also einer Variationsreihe über einen Choral, doch läßt Mendelssohn, anders als zur Barockzeit üblich, die Variationen ohne Unterbrechung ineinander übergehen.
Das Thema der Fuge ist aus den ersten Tönen der Choralmelodie gebildet.
Das abschließende „Finale. Andante” steht – im Gegensatz zu beiden vorausgehenden Sätze – in D-Dur. Seine inniges Gepräge rückt es in die Nähe von Mendelssohns „Liedern ohne Worte” für Klavier. Der Anfang der Hauptmelodie dieses Satzes ist den Schlußtakten der Fuge entnommen.
Anders als in der klassischen Sonate, die für gewöhnlich zwei Höhepunkte – nämlich im ersten und letzten Satz – hat, spannt Mendelssohn in dieser Sonate vom leisen Beginn über die letzte der Choralvariationen hin bis zum zart verschwebenden Schlußsatz einen Bogen, dessen Höhepunkt in der Mitte liegt. So schuf er in dieser Sonate eine ”ächt neue Form”, wie sein Freund Robert Schumann in der ersten Rezension der Orgelsonaten bemerkte.
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