Impfempfehlungen: Wie entstehen sie? | Kleinkind | Eltern ABC | ELTERN
Автор: ELTERN
Загружено: 2018-11-20
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Impfempfehlungen: Wie entstehen sie? | Impfen – ja oder nein? Woher weiß mein Kinderarzt das? Hat er das unabhängig entschieden? Warum sind Impfungen so wichtig? ELTERN-Experte Prof. Dr. Philippe Stock klärt im Video auf. Was denkt ihr über Impfungen?
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Wie entstehen die Impfempfehlungen?
Impfen – ja oder nein? Wieso empfiehlt mir mein Kinderarzt bestimmte Impfungen und andere nicht? Woher weiß er das? Und sind die Empfehlungen unabhängig getroffen worden oder steht die Pharmaindustrie mit einem offenen Portemonnaie dahinter? ELTERN-Experte Prof. Dr. Philippe Stock vom Altonaer Kinderkrankenhaus klärt über Impfempfehlungen im Video auf:
1.) Woher weiß mein Kinderarzt, welche Impfungen er mir empfehlen soll?
In Deutschland gibt es eine Bundesbehörde, die im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums arbeitet: das Robert Koch-Institut. Seine Aufgabe ist es, Krankheitsausbrüche zu überwachen und zu verhindern.
In diesem Institut gibt es die Ständige Impfkomission, kurz STIKO. Das ist ein Gremium von Experten, die sich regelmäßig treffen, um über Impfempfehlungen zu beraten und neue Empfehlungen zu beschließen. Dabei machen die Experten eine sehr genaue Risiko-Nutz-Abwägung. Das heißt, sie schauen, ob der Nutzen einer Impfung gegenüber dem potenziellen Risiko überwiegt.
2.) Wie unabhängig sind die Impfempfehlungen?
Das Expertengremium der STIKO ist absolut unabhängig und hat keine Verbindung zu der Pharmaindustrie. Ein gutes Beispiel dafür ist der Impfstoff gegen Meningokokken der Gruppe B, den es in Europa seit 2013 gibt, aber von der STIKO nicht empfohlen wird, da sie noch nicht effektiv genug ist für eine generelle Empfehlung.
3.) Warum ist Impfen überhaupt so wichtig?
Einerseits ist durch die Impfung der Schutz des einzelnen Menschen gesichert, aber genauso wichtig ist die Herdenimmunität.
Unter Herdenimmunität versteht man eine Situation, in der eine Gesellschaft gegen einen bestimmten Krankheitserreger weitgehend geimpft ist. Somit kann sich der Krankheitserreger nicht in dieser Population ausbreiten. Das ist besonders wichtig, da es immer einige Menschen, wie Neugeborene, chronisch Kranke und Co., geben wird, die nicht geimpft werden können. Diese Menschen sind darauf angewiesen, dass ihr Umfeld geimpft ist und die Krankheitserreger sich gar nicht erst ausbreiten und die Ungeimpften befallen können.
Ein gutes Beispiel dafür sind Windpocken: Für gesunde Menschen ist die Erkrankung an Windpocken kein Problem, für chronisch Kranke dagegen kann sie tödlich verlaufen.
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