360° ⛅ Ostheim Überblick | Unterfranken | Bayern | Sommer 2023 | DJI Source
Автор: mate
Загружено: 2023-07-24
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Die fränkische Siedlung Ostheim vor der Rhön wurde vermutlich um 525 gegründet und 804 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Im Jahr 836 wurde das Königsgut Urspringen von dem Kaiser Ludwig dem Kloster Fulda übertragen. Die Schenken von Großvargula besaßen um 1214 in Ostheim Eigengüter und Lehen der Abtei Fulda und der Landgrafen von Thüringen. Das Amt Lichtenberg, zu dem Ostheim und Urspringen gehörten, war ehemals ein Amt der Grafschaft Henneberg-Römhild.
Bis zur Zerstörung der Weingärten im Dreißigjährigen Krieg war Ostheim für seinen guten Wein berühmt.
1660 teilten verschiedene Linien der Wettiner die Grafschaft Henneberg unter sich auf. Später war Ostheim daher Teil des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach und nach Ende der Monarchie kam 1920 die Exklave Ostheim zum neu gegründeten Land Thüringen und war Bestandteil des Landkreises Meiningen. 1925 wohnten hier 2122 Einwohner.
1945 wurde die Exklave Ostheim mit den Gemeinden Ostheim vor der Rhön, Sondheim vor der Rhön, Stetten und Urspringen als Teil der amerikanischen Besatzungszone dem bayerischen Landkreis Mellrichstadt zugeordnet und stand als thüringische Enklave unter bayerischer Verwaltung. Seit der Gebietsreform von 1972 gehört Ostheim zum Landkreis Rhön-Grabfeld. Die landesrechtliche Zugehörigkeit zum Freistaat Bayern ist nie offiziell geklärt worden.
Die evangelische Kirchengemeinde gehörte noch bis 1972 zur Landeskirche Thüringens, die katholische Kuratie Ostheim vor der Rhön gehört weiterhin – wie früher größere Gebiete Thüringens – zum Bistum Fulda, wird jedoch seit 1945 von der Diözese Würzburg seelsorgerisch betreut.
Die Kirchenburg Ostheim ist eine Kirchenburg in der unterfränkischen Stadt Ostheim vor der Rhön im Landkreis Rhön-Grabfeld. Die dortige Stadtkirche St. Michael befindet sich innerhalb einer zwischen 1400 und 1450 entstandenen doppelten Ringmauer mit dazwischenliegendem Zwinger. Die doppelte Ringmauer weist fünf Wehrtürme auf und ist mit sechs Bastionen auf halber Mauerlänge verstärkt. Die im Renaissancestil auf den Fundamenten einer Vorgängerkirche erbaute evangelische Kirche stammt aus den Jahren 1615 bis 1619. Innerhalb der Befestigungsanlage befinden sich 66 Gewölbekeller mit 72 Gaden, die als Schutzbehausung bei kriegerischen Auseinandersetzungen dienten und in denen die Ortsbewohner in Krisenzeiten ihr Hab und Gut sicher aufbewahrten. Sie gilt mit einer Grundfläche von 75 mal 75 Metern als die größte und besterhaltene Kirchenburg in Deutschland. Ein Teil der Gewölbekeller wird von der einheimischen Bevölkerung als Vorratskeller genutzt.
Die Kirchenburg befindet sich am nördlichen Ortsrand von Ostheim. Sie steht auf einer Ebene, die leicht nach Süden hin zur Streu, einem rechten Nebenfluss der Fränkischen Saale, geneigt ist. Auf 310 Meter Höhe über Normalnull gelegen überragt sie den Ort um etwa 10 bis 15 Meter. Sie steht im Grenzgebiet zwischen den einstigen Herrschaftsbereichen der Bischöfe von Würzburg im Süden, der Äbte von Fulda im Westen und der Grafen von Henneberg im Norden. Bei kriegerischen Auseinandersetzungen fand die Bevölkerung in der Kirchenburg sicheren Unterschlupf. Sie steht unmittelbar an der schon zur Keltenzeit benutzten Handelsstraße, dem Ortesweg, sowie an der Hohen Straße, der historischen Fernstraße von Fulda nach Bamberg.
Die Kirchenburg zählt mit einer Fläche von etwa 0,6 Hektar zu den größten Kirchenburgen in Deutschland. Vergleichbare Anlagen wie etwa die Kirchenburgen in den thüringischen Orten Walldorf und Rohr kommen auf etwa 0,3 bis 0,4 Hektar. Sie ist wie keine zweite Kirchenburg in Deutschland von einer doppelten Ringmauer mit dazwischenliegendem Zwinger und mehreren Türmen und Bastionen umgeben. Die Kirchenburg ist bis auf die Südwestseite erhalten; sämtliche Gewölbekeller und Gaden sind noch begehbar. Die Kirchenburg wurde im Jahre 2003 zum Denkmal von nationaler Bedeutung erklärt.
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Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kirchen...
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