Kloster Disibodenberg / Wirkungsstätte Hildegard von Bingen
Автор: SaarlaWanda
Загружено: 2022-08-05
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Gründung Kloster Disibodenberg
Der hl. Disibod kam um das Jahr 640 als Missionar aus den Klosterschulen Irlands in das Frankenreich. Auf seiner Wanderschaft kam Disibod ins Nahetal zu der in einem Traum – so die Vita – vorbezeichneten Stelle, „wo sein Wanderstab, in die Erde gesteckt, grünte, wo eine weiße Hirschkuh einen Quell frischen Wassers aus der Erde scharrte und wo sich zwei Flüsse vereinigen.“
Disibod fand diese Stelle am Zusammenfluss von Nahe und Glan bei Odernheim. Auf dem dort liegenden Berg befand sich schon in keltischer Zeit ein Heiligtum.[1] Am Fuße des Berges in der Nähe der gefundenen Quelle bauten Disibod und seine Gefährten eine Hütte; als Folge ihres apostolischen Einsatzes entstand bald eine Taufkapelle. Disibod starb im Jahre 700 mit 81 Jahren; sein angeblich wundertätiges Grab wurde zur Pilgerstätte.
Die Klosteranlage um 1500
Rekonstruktionsversuch, ca. 1986
Video: Die Klosteranlage Disibodenberg aus dem 12. Jahrhundert zur Zeit der Heiligen Hildegard von Bingen
Nach Disibods Tod wurden auf dem Berg eine Kirche und eine klosterähnliche Anlage errichtet, sie zählt zu den ältesten im Mainzer Sprengel. 745 besuchte Bonifatius als Bischof von Mainz das Grab des Missionars und überführte die Gebeine Disibods unter den Altar der Klosterkirche.
Normannen (882) und Ungarn (1. Hälfte des 10. Jahrhunderts) überfielen wiederholt das Kloster, plünderten und zerstörten die Anlage. Die Mönche flohen und die Gebäude verfielen. Die klosterähnliche Anlage auf dem Disibodenberg wurde unter dem Erzbischof Hatto II. von Mainz (968–970) aufgelöst.
Erzbischof Willigis zu Mainz (975–1011) kam selbst zum Disibodenberg, ließ eine neue Kirche dort errichten und die Gebäude instand setzen. Die Gebeine des heiligen Disibod wurden feierlich in die neuerbaute Kirche überführt. Willigis übergab die Anlage 12 Stiftsherren (Kanonikern) aus Mainz und stattete das Stift reichlich mit Gütern, Ländereien und Einkünften aus; er sprach ihm die Pfarrkirche zu Sobernheim mit dem dortigen Fronhof, die Gehinkirche bei Auen und die Tochterkirche bei Semendis sowie die Kirchen zu Hundsbach, Meckenbach, Kirchenbollenbach und Offenbach am Glan zu. Ferner stand dem Stift in seinen Ländereien (u. a. Weinbergen) und Ortschaften das Recht des Zehnten zu, das sich vor allem auf Getreide und Wein bezog.
Für weitere Infos bitte diese Seite aufrufen :
https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster...
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