ottos wohnzimmer | Diana Gelhoff und Waltraud Zachhuber
Автор: Stadtmarketing Magdeburg
Загружено: 2016-11-07
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Kunst und Kultur ziehen gemeinsam an einem Strang
Doppelte Frauenpower im Gespräch über jüdische Kultur in Magdeburg
Ottostadt Magdeburg. Gleich im Doppelpack erscheinen die beiden geladenen Gäste, die ehemalige Superintendentin Waltraud Zachhuber und die Künstlerin Diana Gehlhoff, in „Ottos Wohnzimmer“. Im Gespräch mit Stadtmanager Georg Bandarau erzählen sie aus ihrem Leben und über die Bedeutung einer neuen Synagoge für die Ottostadt.
Als ehemalige Superintendentin und Vorsitzende des Fördervereins „Neue Synagoge Magdeburg“ weiß Waltraud Zachhuber um den Nutzen und die Wichtigkeit einer solchen Synagoge als Versammlungsort. Denn in den über 1000 Jahren, die Magdeburg bereits existiert, gab es immer eine jüdische Gemeinschaft. „Die neue Synagoge soll nicht nur Gottesdienste beherbergen, sondern auch ein Ort der Begegnung sein, für Menschen, die die jüdische Kultur kennenlernen wollen“, erklärt Zachhuber, „Ich engagiere mich gerne und fühle mich verpflichtet, jüdisches Leben zu unterstützen und zu begleiten.“ Außerdem macht sie sich stark für die Kunstaktion „Stolpersteine“: diese goldenen Steine verweisen durch eine Inschrift auf jüdische Menschen, die im Zweiten Weltkrieg durch die Nazis deportiert und vertrieben wurden. Waltraud Zachhuber schlägt deshalb vor: „Die Synagoge könnte nicht nur auf die Existenz der jüdischen Gemeinde hinweisen, sondern auch als Ausstellungsmöglichkeit für jüdische oder zumindest regionale Themen genutzt werden.“
Diese Idee dürfte bei der Künstlerin Diana Gehlhoff großen Zuspruch finden. Im August gewann sie den 1. Preis der Ausstellung „Allee-Center-Art“ unter dem Motto: „Die leichteste Art, der Kunst zu begegnen“. Diana Gehlhoff, die eigentlich hauptberuflich Psychotherapeutin ist, war selbst überrascht über diesen Erfolg: „Ich habe nicht damit gerechnet und war regelrecht geschockt, bin aber auch sehr stolz auf diesen Preis.“ In ihrem Beruf als Psychotherapeutin hilft sie in der JVA Burg Menschen dabei, den richtigen Weg zu finden. Für die Kunst muss jedoch immer etwas Zeit übrig bleiben, denn „für mich ist die Kunst ein Wegbegleiter. Vorrangig bilde ich Menschen oder Landschaften ab, male momentan mehr und mehr Portraits. In diese lasse ich unbewusst auch ein kleines Stückchen von mir selbst einfließen.“ Seit drei Jahren arbeitet Gehlhoff mit Holzschnitten und fertigt derzeit auch Farbholzschnitte. „Aber letztlich dient die Kunst nicht nur der persönlichen Entspannung“, erklärt sie, „sondern kann auch helfen, Unterschiede zu überwinden und Gemeinsamkeiten zu entdecken.“ Sollte Waltraud Zachhuber also Ernst machen und die Synagoge als Ausstellungsort genutzt werden, ließe sich dort in zweifacher Hinsicht eine Begegnungsstätte schaffen – für Kunst- und Kulturbegeisterte. Ihre Pläne zur möglichen Umsetzung des Konzeptes und was beide Damen von der Bewerbung Magdeburgs als Kulturhauptstadt Europas halten, erfahren die Zuschauer bei einer neuen Folge „Ottos Wohnzimmer“ .
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