Talentschuppen - die erste Folge vom 29.04.1967 mit Joy Fleming als Gesangstalent
Автор: Fernseh Schatztruhe
Загружено: 2025-11-05
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Der Talentschuppen war eine Fernsehsendung des damaligen Südwestfunks (SWF) in Baden-Baden, in der junge Gesangstalente ihre Stücke vorstellten. Die Sendung darf als Vorläufer heutiger Castingshows gelten.
Dieter Pröttel, Moderator und Regisseur der Sendung, bot jungen Sängerinnen und Sängern eine Bühne, ihr Talent zu zeigen. Die auftretenden Künstler waren überwiegend unbekannt; überzeugten sie, durften sie wiederkommen.
Durch den Talentschuppen wurden viele Künstler bekannt, zum Beispiel Gaby Berger, Juliane Werding, Jörg Knör, Ute Lemper, Elfi Graf, Inga und Wolf, Penny McLean, Bernd Clüver, The Petards, Joy Fleming, Hape Kerkeling, Peter Schilling, Nicki. Eine der Entdeckungen der Show war der junge Michael Schanze (erster Auftritt im April 1968, weitere folgten). Schanze wurde später als Sänger, vor allem aber als Entertainer berühmt, nicht zuletzt durch seine Samstagabendshow Flitterabend mit Dieter Pröttel als Regisseur.
Pröttel moderierte von 1966 bis 1973 und später noch einmal von 1982 bis Ende 1984. Zwischendurch war Bill Ramsey der Gastgeber. Die Show lief in den 1960ern am Vorabend und war eine halbe Stunde lang, in den 1970ern – nun 45 oder 60 Minuten lang – samstags nachmittags und in den 80ern donnerstags um 21.45 Uhr. Zwischendurch gab es abendfüllende Spezialausgaben.
Ab Januar 1985 kam der Nachwuchs auch in der Moderation zum Zug: Jörg Knör, Klaus-Peter Grap, Christoph Lanz und Inga Franke-Schulz moderierten je eine Sendung. Die 67. und letzte reguläre Ausgabe lief im Oktober 1985; es folgten noch wenige Spezialausgaben namens Talentschuppen Berlin mit Ausschnitten von der Berliner Funkausstellung, moderiert von Sabrina Lallinger und Karl Dall, sowie der Euro-Talentschuppen mit Künstlern aus ganz Europa, moderiert von Sabrina Lallinger.
Hier in dieser Premiere also zu sehen ist unter anderem Joy Fleming zum erstenmal im Fernsehen zu sehen. 1944 im pfälzischen Rockenhausen geboren, kam sie aus einer musikalischen Familie: Ihr jüngerer Bruder Otto M. Raad ist Bandleader und Gründungsmitglied der Mannheimer Rock-’n’-Roll-Band Just for Fun, ihre Schwester war ebenfalls Musikerin, ihr ältester Sohn Bernd Peter Fleming ist Musiker und Sänger.
Im Alter von 14 Jahren gewann sie einen lokalen Schlagerwettbewerb mit dem Lied Ciao, Ciao Bambina. Nach einer Lehre als Verkäuferin sang sie im Alter von 16 Jahren gemeinsam mit ihrer Schwester Jazz und Blues in Bars und Kneipen für die in Mannheim stationierten amerikanischen Soldaten. 1966 trat sie der 1965 gegründeten Band Hit Kids bei, mit der sie als Joy & The Hit Kids (1969 umbenannt in Joy Unlimited) mehrere Singles veröffentlichte. Der Fernsehauftritt im Talentschuppen des Südwestfunks (SWF) brachte ihr dann im Jahr 1968 den Durchbruch.
Ab 1971 setzte Fleming ihre Karriere als Solosängerin fort und war mit dem Neckarbrückenblues, der mit einem Text von Carl J. Schäuble auf Mannemerisch gesungen wird, erfolgreich. Zu dieser Zeit managte sie der Verleger und Musiker Peter Kirsten und nahm mit ihr mehrere Platten auf. Die Band Joy Unlimited machte ab 1971 ohne Fleming weiter.
1976 heiratete sie Bernd Liebenow, der auch ihr Manager wurde. Die Familie zog nach Hilsbach auf einen Bauernhof. Es folgten Tourneen unter anderem nach Argentinien, in die DDR (1980 zusammen mit dem Jochen-Brauer-Sextett, als eine von wenigen westdeutschen Künstlerinnen), nach Skandinavien, China, mehrmals nach Frankreich und in die Sowjetunion. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den japanischen Outstanding Award. Für die Kinderserie Anne mit den roten Haaren sang Fleming 1987 die deutsche Version der Titelmelodie.
1990 gründete sie zusammen mit Liebenow und dem Pianisten Claude Schmidt das Label Rö-Mo Records, den Rött’l-Mouse-Verlag. Die Musikgruppe United Wanderers gründete sie mit Memo Kurt und Bernd Liebenow. Schmidt wurde nach einem Jahr durch Maher Fladung ersetzt, mit dem Fleming zahlreiche Lieder und Kompositionen arrangierte.
1997 trat als neuer Lebensgefährte der französische Komponist und Musiker Bruno Masselon in ihr Leben, der auch ihr Pianist und Arrangeur wurde. Für die Fernsehshow Glücksrad sang Fleming 1991 den von Klaus-Peter Sattler komponierten Titelsong und zur Eröffnung des Großen Preises 2005 der Formel 1 auf dem Hockenheimring die Deutsche Nationalhymne.
Bis zu ihrem Tod lebte Fleming in Hilsbach mit Masselon zusammen. Am 27. September 2017 starb sie im Alter von 72 Jahren. Sie hinterließ drei Kinder: eine Tochter aus erster Ehe mit Strube und zwei Söhne aus der Ehe mit Liebenow. Sie wurde auf dem Ortsfriedhof von Hilsbach beigesetzt.
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