Mythen und Legenden - Die Geschichte der Hardenburg - Pfälzerwald - Burgruinen Deutschland
Автор: История - Путешествия - Природа
Загружено: 2021-01-23
Просмотров: 10058
Описание:
Kanalmitglied werden und exklusive Vorteile erhalten:
/ @historytravelnature
#Hardenburg #Medieval #Castle #Ruins #Hardenburg #Mittelalter #Burg #Ruinen #Pfalz #Deutschland #Palatinate #PalatinateForest
Die im 13. Jahrhundert von den Grafen von Leiningen erbaute Hardenburg, liegt bei Bad Dürkheim in der Pfalz. Sie hatte zwielichtige Besitzer, hielt Belagerungen stand und birgt ein interessantes Museum.
Wir erzählen Ihre spannende Geschichte in 5 Minuten.
Die Burg auf Google Maps: https://goo.gl/maps/kfgZXio1hRcYx6CC9
-----
Auf einer 200 Meter langen Bergnase über dem Tal der Isenach liegt die Hardenburg.
Ihr Ursprung geht auf die Grafen von Leiningen zurück. Diese wurden im Jahr 1205 Schutzvögte des Klosters Limburg, welches nur zwei Kilometer vom heutigen Standort der Hardenburg entfernt liegt. Diese Stellung nutzten sie, um auf Land welches dem Kloster gehörte, widerrechtlich eine Burg zu errichten. Dies geschah je nach Quelle um 1205 oder in den 1220er-Jahren. Das Kloster wurde erst 1249 finanziell von den Grafen entschädigt.
Um 1512 verhängte Kaiser Maximilian I. die Reichsacht über Graf Emich IX von Leiningen, da er den französischen König unterstützt hatte. Daraufhin belagerte Kurfürst Ludwig V. von der Pfalz die Hardenburg. Emich übergab ihm die Burg, bevor sie Schaden nehmen konnte. Daraufhin wurde er verbannt. 1518 hob man die Reichsacht nach langwierigen Verhandlungen auf. Ein Jahr später erhielt die Familie die Burg zurück. Emich IX. übergab die Regierungsgeschäfte der Grafschaft nun an seine Söhne Emich X. und Engelhard. Die Burg wurde nun noch stärker gegen feindliches Geschützfeuer befestigt und bot der Bevölkerung der umliegenden Orte so Schutz im Dreissigjährigen Krieg.
Die Hardenburg wurde zum Residenzschloss ausgebaut und blieb bis 1725 Hauptsitz der Leininger. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurden ihre Festungswerke zerstört. Ansonsten überstand die Burg das Ganze unbeschadet. Im Laufe des Jahres 1725 verlegten die Grafen ihren Wohnsitz schliesslich ins nahegelegene Schloss Dürkheim.
1794 verwüsteten französische Revolutionstruppen die Hardenburg und steckten sie in Brand. Die ganze prachtvolle Innenausstattung wurde dabei vernichtet.
Danach wurde die Anlage nicht wiederaufgebaut und verfiel nach und nach.
Die auch als Ruine noch sehr beeindruckende Burganlage hat eine Grundfläche von 180 mal 90 Meter. Den Besucher erwarten gewaltige Geschütztürme, Treppentürme und viele Wohnräume bei welchen teilweise noch Fensterumrandungen und elegante Portale erhalten sind, welche von der einstigen Pracht zeugen. Die riesigen Keller mit ihren Rippengewölben aus dem Jahr 1509 sind im Gegensatz zum Wohntrackt noch vollständig erhalten.
2008 bis 2012 fanden in der Hardenburg umfangreiche Sanierungsarbeiten statt. Dabei wurde im Torrondell ein Museum eingerichtet, in welchem zahlreiche archäologische Funde ausgestellt sind. Darunter Ringe und andere Schmuckstücke, Essbesteck, Fragmente reich verzierter Gefässe, der Griff eines Degens und viele weitere Artefakte.
Darüber hinaus gib es eine Filmpräsentation und eine Multimediaführung. Auf dem Westbollwerk befindet sich nun eine Aussichtsplattform, von welcher man einen guten Blick auf die Burg und das Tal hat.
Повторяем попытку...
Доступные форматы для скачивания:
Скачать видео
-
Информация по загрузке: