Bremerhaven-Wulsdorf/Jedutenberg - D - HB - luth. Kirche St. Dionysius: Voll & Einzel
Автор: Prianteltix
Загружено: 2016-05-02
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Описание:
Es ist das Geläut der luth. Kirche St. Dionysius im Ortsteil Jedutenberg im Bremerhavener Stadtteil Walsdorf zu hören.
Ablauf:
0:00 Führung
1:41 Einzelläuten der Hohen Glocke
3:34 Einzelläuten der Mittleren Glocke
6:03 Einzelläuten der Sturmglocke
8:40 Vollgeläute
Sturmglocke
Ton: e’
Gießer und Gussjahr: unbekannt, 1421
Durchmesser: 1200 mm
Höhe: 930 mm
Inschrift (Schulter): anno domini M°CCCC°XXF -o-rex-glorie-christe veni-compace
Mittlere Glocke
Ton. f’
Gießer und Gussjahr: unbekannt, um 1300
Durchmesser: 1160 mm
Höhe: 910 mm
Hohe Glocke
Ton: a’
Gießer und Gussjahr: unbekannt, um 1300
Durchmesser: 950 mm
Höhe: 770 mm
Hinweis: Die Bilder der Mittleren und der Hohen Glocke wurden versehentlich in der Fotoführung vertauscht.
Ein herzliches Dankeschön geht an Pastor Thürnau-Warnecke und Küsterin Krieg für die Ermöglichung der Aufnahme und an Daniel, Manuel, Markus und Mario für die Begleitung!
Wann die Wulsdorfer Kirche errichtet wurde, ist heutzutage unbekannt. Vermutet wird das 11. Jahrhundert. Erste urkundliche Erwähnungen deuten auf das Jahr 1313. Erwiesen ist aber, dass zwei hölzerne Vorgängerbauten existierten. Die Dionysiuskirche in Wulsdorf ist eine einschiffige Wehrkirche, erbaut im romanischen Stil. Um die Kirche herum befand sich eine massive Mauer, hinter welcher die Wulsdorfer sich im Falle eines Überfalles oder Krieges verschanzen konnten. Von dieser Mauer ist heute nur noch wenig erhalten. Der Glockenträger wurde im 15. Jahrhundert errichtet. Über die Jahrhunderte hinweg wurde die Kirche mehrere Male renoviert und umgebaut. So befinden sich neben Granitblöcken auch Backsteine verschiedener Formate im Mauerwerk wieder. Eine Renovierung der Kirche fand im Jahre 1780 statt. 1928 fand eine weitere Renovierung statt. Im 2. Weltkrieg wurde der Chorraum der Kirche durch einen Bombeneinschlag beschädigt. Anschließend wurde der Chorraum unter der Leitung von Gustav Sieben wiederhergesstellt. Von 2002 bis 2003 fand eine weitere Renovierung statt. In dieser wurden auch archäologische Ausgrabungen in der Kirche durchgeführt. Dabei wurden Silbermünzen, Gräber, Tierknochen, Glasfenster und ein Brunnenschacht gefunden.
Der Großteil der heutigen Inneneinrichtung im Chorraum wurde unter der Leitung von Gustav Sieben hergestellt.
Ambo, Orgel und der Deckenleuchter in der Turmhalle stammen noch aus dem Jahre 1928.
Das jetzige Taufbecken kam mit der letzten Renovierung im Jahre 2002 in die Kirche und ersetzte das aus dem Jahre 1949, welches nun in der Turmhalle steht.
Der Kronleuchter stammt ebenfalls aus dem Jahre 2002.
Aufgrund des hohen Alters durften die Glocken im 1. Weltkieg bleiben. Im 2. Weltkrieg jedoch musste die große Glocke abgegeben werden, entging jedoch den Schmelzöfen. 1970 wurde das Geläut elektrisiert.
Quellen: Website der Kirchengemeinde, Wikipedia
Musik: Psalm 84:3, gespielt von Sietze de Fries
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