'Edel- U-Boot' 229 am Mini- IR 2402 'Rennsteig' Stuttgart - Erfurt in Arnstadt Hbf
Автор: ecpaganini
Загружено: 2021-04-13
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Hallo liebe Eisenbahnfreunde und Besucher, willkommen auf meinem Kanal!
Heute nehme ich euch mit in die Vergangenheit vor 20 Jahren!
In Arnstadt erwartete ich den zum Aufnahmezeitpunkt schon exotischen Interregio 'Rennsteig' 2402, der damals noch Stuttgart mit Erfurt verband.
Eigentlich ein richtiger "Heckeneilzug", fuhr der Interregio abseits der Magistralen auf dem direkten Weg über Würzburg, Schweinfurt und Suhl nach Erfurt. Er ging aus dem gleichnamigen Interregio Berlin - Würzburg hervor, der dann auf den südlichen Abschnitt mit Verlängerung nach Stuttgart verlagert wurde.
Im Dieselabschnitt wurde der Zug kurz vor seinem Ende im Juni des gleichen Jahres 2001 mit einem "Edel-U-Boot" der Baureihe 229 bespannt.
Das Zugpaar gehörte neben einzelnen Nahverkehrsleistungen zu den letzten planmäßigen Zügen, die mit den Loks bespannt wurden.
Bei Krupp wurden Anfang der 1990er Jahre einige Maschinen grundlegend modernisiert, erhielten überarbeitete Drehgestellt, neue Dieselmotoren und eine leistungsfähige ZEV (zentrale Energieversorgung für den Zug), um dann neu geschaffene Inter-und Eurocityverbindungen zu traktionieren.
Alle Bahnstrecken über die ehemals innerdeutsche Grenze waren nicht durchgehend elektrifiziert, so dass bis zur großflächigen Elektrifzierung der Hauptstrecken um 1995 größtenteils elektrisch gefahren werden konnte.
Die 229 wurden ihrer Hauptaufgabe nie gerecht und wanderten recht schnell in den Nahverkehr ab. Die letzten Fernverkehrsleistungen erbrachten sie mit Interregios auf der Mitte-Deutschland-Verbindung Chemnitz - Weimar, vereinzelte Züge auch bis Nürnberg. Später wurden sie dort nicht mehr benötigt Übernahme durch 232 oder Einstellung der Verbindungen.
Im letzten Kapitel fuhren sie Nahverkehrszüge im Thüringer Raum bis Bayern hinein (Greiz - Schweinfurt, Eichenberg - Erfurt, Erfurt - Gera u.a.) und eben das Interregio-Zugpaar Rennsteig.
In der letzten Fahrplanperiode wurde dem Zug ein Kioskwagen mitgegeben, der die farbliche Gestaltung etwas auflockerte. Der 2.Klasse-Bpmkz war sogar klimatisiert, so konnte man über den Thüringer Wald reisen!
Mit nur vier Wagen war der Interregio Rennsteig ein Einzelgänger unter den Interregios- es war keine Kurswagengarnitur, sondern ein eigenständiger Zuglauf. Die bereits verkehrsrot lackierte und frisch hauptuntersuchte 229 100 bespannt den Zug bis zum Ziel Erfurt, was demnächst erreicht wird.
Ursprünglich plante man bei DB Regio Thüringen, dass diese Loks den Nahverkehr auf der MDV größtenteils übernehmen, bis Einsparungsgründe dafür sorgten, von lokbespannten Nahverkehrszügen auf Dieselstrecken Abstand zu nehmen, so dass 612 diese Aufgaben übernahmen.
In Arnstadt befand sich zu DDR-Zeiten das Ende der Fahrleitung von Erfurt her. In den 1980er Jahren wurde die Elektrifizierung über das Ende in Neudietendorf (Abzweigbahnhof von der Thüringer Stammbahn Erfurt - Eisenach nach Arnstadt) hinaus verlängert, um die Hauptstrecke und den Bahnhof Erfurt zu entlasten. Etliche Fernverkehrszüge fuhren über Arnstadt hinaus nach Suhl und Meiningen. Bei diesen konnte der Lokwechsel auf Diesellok dann in Arnstadt erfolgen. Die Umspannung in Neudietendorf betraf vor allem Güterzüge, weil Schnellzüge hier nicht hielten und bereits in Erfurt hätten umgespannt werden müssen. Personenzüge fuhren zwischen Eisenach und Erfurt mit Diesellok durch, für die wenigen Kilometer Neudietendorf - Erfurt lohnte sich kein Umspannen.
In Arnstadt kann man noch die Masten erkennen, die nach Abbau der Fahrleitung übrig blieben, sie stehen auch noch an der Strecke nach Neudietendorf. Bei dem im Vergleich zu den 1980er Jahren stark eingebrochenen Verkehr, heute vorwiegend mit leichten Triebwagen,
ist eine erneute Elektrifzierung auszuschließen.
Viel Spaß mit dem netten Züglein und liebe Grüße euer Torsten
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