Stadtteil - Videopodcast - Rundgang durch Bottrop - Ebel mit Ralf Opiol
Автор: Ruhrpottologe André Brune TV
Загружено: 2024-10-27
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Das neue Format eines Stadtteil - Videopodcast soll im Rahmen von Ruhrpottologe unterwegs Geschichten und Geschichte der Stadtteile der Ruhrgebietsstädte mit Bewohnern, Zugezogenen oder Wiedergekommenen sein.
Ralf Opiol erinnert sich an sein Leben als Kind und Jugendlicher an Ebel und seine Feinheiten. Ich selbst als in der Innenstadt wohnender Jugendlicher habe, wie alle irgendwie den südlichen Stadtteil nie richtig besucht, weil dort die Emscher stank, es schmutzig war und der Lärm der Autos von der A42 und der Essener Straße so oder so unattraktiv war diesen Stadtteil zu besuchen. Außer man fuhr zum ehemaligen Prosper I Gelände, wo es noch ein Tapetenfachgeschäft gab.
Ebel hat immer einen Strukturwandel erlebt. Sogar ein einschneidendes Erlebnis gehabt, als der Rhein-Herne - Kanal den Ort nach Süden abschnitt und die Bewohner und Bewohnerinnen sich nach Norden umorientiert haben. Als Borbecker geboren, zu Essen gekommen, als Bottroper ab 1929 dann endgültig geworden, so war in den ersten 30 Jahren des 20. Jahrhunderts dieser Stadtteil mit einer wechselvollen Geschichte belegt.
Heute ist sie ebenso wechselvoll. Die Emscher stinkt nicht mehr, außer der Feinstaub der brummenden Autos an der ständig geschlossenen Güterzugstrecke zum nächsten Stadtteil Lehmkuhle nervt.
Der Bernepark ist ein Ausflugsort für Rad- und Fußwanderer entlang des Emscherradweges geworden.
Im August 2024 hat hier das neue Restaurant Lecker-im-Pott geöffnet und lädt von Donnerstag bis Sonntag von 9-21 Uhr zu Frühstück, Kaffeezeit und Abendessen ein, was im Stadtteil gar nicht mehr möglich ist. Es gibt dort außer einem Friseur, Fußpflege mit Kosmetik, nur noch eine Verkaufshalle, eine Bude.
Ebel war ein Bauernort, eine schwere immer wieder von der Emscher heimgesuchte Ackerlandschaft vor der Industrialisierung, dann kam 1856 das Abteufen von Prosper I. Noch heute kann ein Großteil der Zechensiedlung bewundert werden, die zwei Weltkriege überstanden hat.
Und im Stadtteil selbst gibt es sogar einen polnischen Fußballverein. Der VfR Polonia Ebel kann in der Kreisliga manchmal ein richtig schwerer Gegner sein.
Auf dem ehemaligen Bergwerksgelände sind insgesamt nur noch drei Gebäude erhalten. Die Direktorenvilla, die Berufsgrubenfeuerwehr und der Lockschuppen, den heute der Ruderbootverein von Bottrop nutzt.
Wirtschaftlich ist Ebel zu den stärksten Stadtteilen zu zählen, obwohl es nur der zweitkleinste ist.
Es ist eine Entdeckung für mich und macht sogar Lust irgendwie dort auf der Emscherinsel länger zu verweilen mit dem Meeresrauschen des stetigen Verkehrs der Autobahn.
Wer mehr wissen will, kann demnächst noch einen Extra-Podcast über Ebel und Prosper I erfahren im Rahmen von Ruhrgebiet erklärt.
Alle Links sind auf der Blogseite https.//ruhrpottologe.de abrufbar.
Glück auf und bis zum nächsten Stadtteil-Videopodcast
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