Heftige Probleme mit dem Porsche Cayenne 9PA, nur Zündungsprobleme oder weit aus mehr ? Eine Analyse
Автор: JETZT HELFE ICH MIR SELBST
Загружено: 2020-12-19
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Der Porsche Cayenne bereitet Probleme. Der Motor läuft unrund, Standgasdrehzahl schwankt, und es gibt einen Leistungsverlust.
Bei dieser Fehlerbeschreibung kommen viele Ursachen in Betracht. Um nun den Fehler einzuschränken, ist ein Diagnosegerät erforderlich. Die angezeigte Fehler sind teilweise aber Folgefehler des ursprünglichen Fehlers. So wird in der Regel zuerst eine Vielzahl von Fehlern angezeigt. Bei einem Zündungsfehler erscheinen auch Lambdasondenfehler. Durch die fehlerhafte Zündung kommt es zu einer schlechten Verbrennung. Als Folge erkennen die Lambdasonden dass die Abgase nicht mehr stimmen.
Deshalb sollte man immer erst alle Fehler anzusehen, und aufschreiben. Im Stillstand des Motors, alle Fehler löschen, und prüfen ob der Motor danach fehlerfrei ist. Bei Motorfehlern ist das möglich, und der Motor wird als fehlerfrei ausgelesen. Bei anderen Fehlern, z.B. Airbagfehler kann es aber unmöglich sein die Fehler zu löschen. Denn hier kann der Fehler permanent anliegen, und ist unabhängig davon ob der Motor läuft oder nicht. Folgefehler lassen sich aber manchmal dennoch löschen. Bei Motorfehlern lassen sich in der Regel alle Fehler löschen, sofern der Motor abgestellt ist. Erst wenn dieser wieder gestartet wird, wird der Fehler sofort danach und dann auch die Folgefehler, wieder ins Steuergerät geschrieben.
So tauchen dann bei einem Zündungsfehler, auch die „Lambdasonde/-n“ als Fehler auf, weil einfach die Abgase nicht mehr stimmen. Ich empfehle also alle Fehler zu lesen und zu notieren. Dann alles löschen. Motor starten und schauen welcher Fehler als erstes geschrieben wird. Kurze Zeit danach kommen auch die Folgefehler wieder zur Anzeige.
Genau so passiert es auch in unserem Fall. Der Verbrennungsfehler auf Zylinder 7 ist der erste Fehler, der auch sofort auftaucht. Danach kommen die Folgefehler. Ist nun der tatsächliche Fehler gefunden und beseitigt, folgen auch die anderen Fehler nicht mehr. Ausserdem sind nicht immer die angezeigten Fehler, auch die tatsächlichen Fehlerursache. So wird es bei dem Fehler „Lambdasonde“ bei jeder Werkstatt dazu führen, diese zu erneuern. Hunderttausende von „fehlerfreien“ Sonden werden so, Jahr für Jahr, ausgebaut und verschrottet. Der Fehler „Lambdasonde“ bedeutet nichts anderes, als das die von dieser Sonde an das Steuergerät abgegebenen Werte nicht in Übereinstimmung mit den erwarteten Werten (aus der Datenbank des Motorcomputers) übereinstimmen. So ist es häufig, bei Fahrzeugen die noch nicht über eine bis ins letzte Detail ausgerüstete Sensorik verfügen (und das sind zur Zeit fast alle Fahrzeuge), der Fall.
Sollte also beispielsweise die Drosselklappe nicht richtig funktionieren, "merken" das die Lambdasensoren zuerst. Diese werden dann erfolglos durch die „Fachwerkstatt“ erneuert. Erst danach wird der Drosselklappendefekt entdeckt und behoben. Was bleibt ist eine überhöhte Rechnung. Dort steht dann geschrieben, Lambdasonden getauscht da defekt, sowie Drosselklappe erneuert.
So entstehen beachtliche Reparaturkosten durch unnötiger Arbeitszeit (Lambdasonden demontieren, neue montieren), und unnötiger Ersatzteilkosten (nämlich z.B. zwei neue Lambdasonden) dazu eine neue Drosselklappe, Arbeitszeiten und Kosten für die Computerdiagnose. Das alles muss der Kunde nun bezahlen. Zudem ist fraglich, ob eine Reinigung der Drosselklappe nicht schon gereicht hätte. Meistens sind diese nur durch „Verkokungen“, bzw. Schmutz, schwer gängig und haken, was dann zu Problemen führt. Häufig können Drosselklappen, ohne das man diese auseinanderbaut, allein von aussen wieder gangbar machen.
Aber heutige Werkstätten „reparieren nicht mehr“, sondern tauschen Teile. Die Reparatur beschränkt sich auf das Ausbau des alten Teils, sowie die Montage eines Neuen.
Woher ich das weiss ? Nun ich bin jahrelang Geschäftsführer eines Autohauses, mit angeschlossenem Werkstattbetrieb, gewesen.
Auch die Computer Diagnose wird in der Regel mit 50.- € aufwärts berechnet. Schneller lässt sich Geld nicht sparen, als Reparaturen am eigenem Auto selbst durch zu führen. Die Anschaffung eines Diagnosegerätes rentiert sich sehr schnell. Nur ein gutes Diagnosegerät ist leider nicht unter 200.- € zu haben. Das obwohl uns die Anbieter billiger Geräte ab 2.- €, uns das gerne glauben lassen wollen. Man muss hierzu nur einmal in einer Autowerkstatt, sich deren Diagnosegeräte ansehen. Da ist keines für unter 200.- €. Es lohnt sich also ein Originalgerät eines namenhaften Herstellers (das Internet ist voll von Laptops, Tablets mit gecrackter Diagnosesoftware) zu kaufen.
Mein Diagnosegerät hat früher über 2.000.- € gekostet. Da es aber nun ein Nachfolgegerät gibt, und meins nicht mehr upgedated wird, konnte ich es für ca. 1.000.- € inkl. diversem Zubehör neu erwerben. Ein Nachteil, nur Fahrzeuge bis einschliesslich Baujahr bis 2015 kann ich damit auslesen. Somit ist dieses Gerät für Profis uninteressant. Mir aber reichte es. Also spart euer Geld, denn "JETZT HELFE ICH MIR SELBST".
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