CH - ZÜRICH ZH, Reformierte Predigerkirche - Vollgeläut
Автор: unteroktav
Загружено: 2016-12-11
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Tonfolge: as°-c¹-es¹-f¹-as¹
Alle Glocken wurden im Jahr 1900 von der Gießerei Rüetschi in Aarau gegossen.
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Das Predigerkloster war ein Kloster des Dominikanerordens innerhalb der Stadtmauern von Zürich. Es wurde 1231 erstmals erwähnt und 1524 anlässlich der Reformation aufgehoben.
Die Klosterkirche wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts umgebaut und der Chor 1308–1350 in für Zürich ungewöhnlicher Höhe neu aufgebaut, so dass er das ganze Quartier überragt. Er gilt als bedeutendstes hochgotisches Bauwerk in Zürich.
1541/1542 wurden verschiedene Umbauten vorgenommen, unter anderem wurde eine Trennmauer zwischen Chor und Schiff eingezogen. Der Chor wurde danach durch den Einzug von fünf Zwischenböden unterteilt, so dass 1544–1607 im Erdgeschoss wieder Gottesdienst für die Einwohner des Niederdorfs abgehalten werden konnte. Der Pfarrer der «Predigern» wurde zuerst der Großmünster-Pfarrei unterstellt und 1571 in den Rang eines Großmünster-Chorherrn erhoben. 1575 erhielt er die Erlaubnis, das Abendmahl auszuteilen. Die oberen Geschosse des Chors dienten als Kornschütte.
Der Zürcher Rat beschloss am 21. Januar 1607, den Gottesdienst ins abgetrennte Kirchenschiff zu verlagern und ließ dieses deshalb im Stil des Barock umbauen und renovieren. Ein hölzernes Tonnengewölbe wurde eingezogen und die Wände und Gewölbe mit Stuckaturen überzogen. Der Lichtgaden und der Dachstuhl wurden erhöht und an der Südseite ein Prunkportal mit Vorhalle angebaut. 1614 wurde die Predigerkirche zu einer eigenständigen Pfarrei erhoben und formte die Kirchgemeinde Predigern, der die Wachten Neumarkt und Niederdorf innerhalb der Stadt sowie die Gemeinden Oberstrass, Unterstrass und Fluntern zugewiesen wurden. 1648 ließ die Gemeinde eine neue Empore einbauen. Kurz darauf mussten 1663 an der Südseite grosse Strebepfeiler angebaut werden, weil die Stabilität des Gebäudes wegen des zusätzlichen Gewichts des neu eingebauten Tonnengewölbes fraglich schien.
Die größten baulichen Veränderungen um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert waren neue Fenster, die 1899 ausgebrochen wurden, ein neues Portal an der Westseite des Schiffs im neugotischen Stil sowie der 97 m hohe Turm, der 1898–1900 nach Plänen von Gustav Gull von Friedrich Wehrli erbaut wurde.
Die Kirche ist seit 1897 Eigentum der Kirchgemeinde Predigern. In den 1960er Jahren wurde sie renoviert, 1967 wieder eingeweiht. Heute wird sie genutzt als offene Stadtkirche mit ökumenischem Profil.
Quelle: www.wikipedia.de
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Fotos und Tonaufnahme: unteroktav
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