Gottesdienst im Kölner Dom am 30.11.2025
Автор: DOMRADIO
Загружено: 2025-11-30
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DOMRADIO.DE hat am ersten Adventssonntag das Kapitelsamt aus dem Kölner Dom mit Dompropst Guido Assmann übertragen. Das Vokalensemble Kölner Dom sang unter der Leitung von Alexander Niehues. An der Orgel war Winfried Bönig. Das Vokalensemble Kölner Dom sang unter der Leitung von Alexander Niehues. An der Orgel war Winfried Bönig. Der Kammerchor der Hohen Domkirche sang adventliche Werke von Albert Becker, Lothar Graap, Edvard Grieg und Max Reger.
Zum ersten Adventssonntag ruft Dompropst Guido Assmann in der Messe im Kölner Dom dazu auf, die liturgische Zeit nicht nur als "vorweihnachtliche Phase" zu verstehen. Denn Advent sei auch die Vorbereitung auf die Geburt Christi und seine verheißene Wiederkunft.
In seiner Predigt spricht Dompropst Guido Assmann über das Wesen des Advents. Der sei nicht nur Vorfreude auf Weihnachten, sondern auch Erwartung der Wiederkunft Christi. Die drastischen Worte des Evangeliums sollen aufrütteln - zur Wachsamkeit, zur Hoffnung und zur Bereitschaft zur Umkehr.
Das Evangelium konfrontiere die Gläubigen mit apokalyptischen Bildern - Dunkelheit, Stürze der Himmelskörper, Katastrophen. Solche Bilder wirkten bedrohlich, riefen aber eine geistliche Haltung wach: das Bewusstsein, dass diese Welt und das eigene Leben nicht ewig andauern. Assmann betont, dass diese Worte Jesu keine Drohung seien, sondern eine ernste Erinnerung.
Jesus wolle aufrütteln
So wie Eltern ihren Kindern mit klaren Worten Konsequenzen aufzeigen, wolle auch Jesus aufrütteln - damit die Menschen nicht gedankenlos in den Tag hineinleben. Die Realität der Endlichkeit solle nicht zu Angst führen, sondern zur Achtsamkeit: Leben in Verantwortung gegenüber der Schöpfung und im Bewusstsein, dass die Zeit begrenzt ist.
Die Bilder des Evangeliums seien mit den persönlichen und globalen Katastrophen vergleichbar, die viele Menschen kennen: Krankheiten, Kriege, Naturzerstörung. Doch die Botschaft bleibe: Nicht alles wird untergehen. "Himmel und Erde werden vergehen, aber mein Wort wird nicht vergehen", zitiert Assmann Jesus. Dieses Wort Gottes bleibe tragfähig - auch durch alle Krisen und bis über den Tod hinaus.
Gott verspricht jedem seine Liebe
In der Taufe habe Gott jedem Menschen seine Liebe zugesagt: "Du bist mein geliebtes Kind." Diese Zusage gelte auch am Ende der Zeit. Die Wiederkunft Christi bedeute daher keine Bedrohung, sondern die Vollendung dessen, was Gott verheißen hat. Assmann ruft dazu auf, bereit zu sein - durch ein Leben, das Versöhnung sucht, Ordnungen schafft und offen bleibt für Gottes Kommen.
Der Advent, so Assmann, sei darum eine Zeit der inneren Vorbereitung. Die äußere Freude - Lichter, Märkte, Geschenke - solle ergänzt werden durch die geistliche Wachsamkeit. Wer wach bleibt, könne Christus mit Freude empfangen - wann auch immer er kommt.
DOMRADIO.DE überträgt an Sonn- und Feiertagen den Gottesdienst aus dem Kölner Dom um 10 Uhr.
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