St. Carolus Gesundheitstipp: Nierensteine
Автор: St. Carolus Krankenhaus Görlitz
Загружено: 2019-11-15
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Dr. Andreas Lammert, Chefarzt der Urologischen Klinik am Krankenhaus St. Carolus, spricht im Interview über Nierensteine und erklärt die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten am St. Carolus Krankenhaus in Görlitz.
Nierensteine, genauer gesagt, Steine in den Nieren und im ableitenden Harntrakt (das sind die Harnleiter und die Blase) sind sehr verbreitet. Das Harnsteinleiden hat den Charakter einer Volkskrankheit. 5 % aller Deutschen erkranken einmal oder mehrfach im Leben an Nierensteinen.
Wir erleben bei unseren Patienten im St. Carolus Krankenhaus, dass die Trinkmenge eine große Rolle spielt. …
Je weniger ein Mensch trinkt, um so weniger scheidet er Urin aus und um so konzentrierter ist der Urin. In hochkonzentrierten Flüssigkeiten können Bestandteile, wie Salze und Mineralien ausfällen, wie es in der Chemie heißt und kleinste Kristalle bilden, die sich dann durch Anlagerung vergrößern und schließlich einen echten Stein bilden. Die Ernährung spielt dagegen eine kleinere Rolle.
Welchen Methoden gibt es, den Harnstein zu entfernen?
Noch vor 30 Jahren mußte jeder Nieren- oder Harnleiterstein, der nicht von allein heraus gekommen ist, mit einer Schnitt-Operation herausgeholt werden. Heute haben wir sehr viel elegantere und feinere Möglichkeiten. Mit dieser Zertrümmerungs-Maschine, der sog. ESWL (d.h. extrakorporale Stoßwellenlithotripsie) können Nieren- und Harnleitersteine berührungsfrei zertrümmert werden.
Eine andere Vorgehensweise, die gleich noch die Bruchstücke beseitigt, ist folgende: mit einem superdünnen Spiegelungsgerät, einen sog. Ureteroskop mit einem Außendurchmesser von max. 3 – 4 mm können wir, natürlich unter Narkose, durch die angelegten Harnwege und Kanäle, also über Harnröhre, Harnblase und Harnleiter, bis zum Stein vordringen, diesen vor Ort zertrümmern und dann die Bruchstücke gleich bergen und entfernen.
In seltenen Fällen, wenn sich extrem große Nierenstein ausgebildet haben, von 1 – 2 – 3 cm Größe, ist diese Methode zu filigran. Dann gehen wir anders vor. Mit Hilfe von Ultraschall und Röntgen wird die Niere von außen anpunktiert, über einen Führungsdraht wird der Kanal aufgedehnt und ein etwa 6-8 mm starkes Gerät wird bis in die Niere vorgeführt. Damit können auch größere Steine zertrümmert und entfernt werden.
Der Vorteil aller dieser Methoden ist, wir brauchen keine Schnitt-Operation mehr machen mit Narbenbildung und langen Erholungszeiten und wir können diese Methoden auch bei Notwendigkeit gefahrlos wiederholen, das Risiko auf Komplikationen steigt dadurch nicht weiter an.
Das Beste ist natürlich, man bekommt gar nicht erst Nierensteine, weil man gesund lebt, sich ausgewogen ernährt, viel trinkt und sich körperlich aktiv hält.
Weitere Informationen zum St. Carolus Krankenhaus in Görlitz gibt's unter: www.malteser-krankenhaus-stcarolus.de
Video: Walkomedia
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