Das Dorf am verschwundenen See – 180 Menschen ertranken, Regierung schwieg | Mecklenburg 1982
Автор: Blutakte Archiv
Загружено: 2026-02-06
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August 1982, Mecklenburg-Vorpommern. Hydrologe Stefan König erhält einen verzweifelten Anruf: "Unser Dorf ertrinkt." Dorf Seefeld. Aber auf seiner Karte existiert kein Seefeld.
Stefan fährt hin. Und findet einen See. Einen neuen See. Mit versunkenen Häusern. Mit einer Kirchturmspitze, die aus dem Wasser ragt. Unter Wasser: 180 Menschen. Alle tot. Alle in der Kirche. Wartend auf Rettung, die nie kam.
Stefan recherchiert. Entdeckt: Die DDR baute einen Staudamm. Für ein Wasserprojekt. Das Dorf Seefeld lag im Überschwemmungsgebiet. Die Bewohner sollten umgesiedelt werden. Aber es passierte nie.
Am 13. Juli 1982, 6 Uhr morgens, öffnete die Regierung den Damm. Das Wasser kam. Innerhalb von Stunden war das Dorf überflutet. 180 Menschen flüchteten in die Kirche. Dachten, sie wären sicher. Aber das Wasser stieg. Höher. Höher. Und niemand kam.
Dies ist die wahre Geschichte von Seefeld. Von 180 Menschen, die ertranken, weil sie vergessen wurden. Und von Stefan König, der sein Leben damit verbrachte, ihre Geschichte zu erzählen.
Triggerwarnung: Diese Geschichte behandelt Massentod, Ertrinken und staatliche Fahrlässigkeit.
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