Fado (UA) / Bolero · Theater Krefeld und Mönchengladbach
Автор: Theater Krefeld und Moenchengladbach
Загружено: 2012-01-25
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Fado (UA) / Bolero
Ballettabend von Robert North
Fado und traditionelle Musik aus Portugal
Bolero von Maurice Ravel
Choreografie: Robert North
Choreografie-Assistenz: Sheri Cook
Bühne und Kostüme: Luisa Spinatelli
Dramaturgie: Regina Härtling
Fado bedeutet „Schicksal". Und so spiegelt sich in der Musik des Fado die Seele Portugals wider, seine Poesie und seine Melodien sind dabei Ausdruck eines ganz bestimmten Lebensgefühls: Entstanden in den Kneipen der Armenviertel von Lissabon, erzählen die meist schwermütigen, melancholischen Fado-Gesänge von unglücklicher Liebe, vom Meer, von sozialen Missständen und der Sehnsucht nach besseren Zeiten. Wer sie vorträgt, wird immer von einer portugiesischen Gitarre begleitet, häufig noch von einer Bassgitarre. Im heutigen Fado Professional kommen oft noch weitere Instrumente hinzu.
Im Mittelpunkt des Balletts Fado steht das Schicksal der ersten, noch bekannten Fado-Sängerin Maria Severa (1820--46): Bei einer Komödiantentruppe trifft sie ihre große Liebe, doch das Glück ist nur von kurzer Dauer: Denn der junge Mann findet auf See den Tod. Maria versucht, sich durch die Liaison mit einem Grafen, der zudem Torero ist, und sie zu einem Stierkampf mitnimmt, zu trösten.
Die historische Maria Severa wurde durch die Art, wie sie sang und dazu die Gitarre spielte, berühmt. Die Tragik, die sie offenbar in sich trug, befähigte sie zu einer besonders ausdrucksstarken Interpretation, denn in nur wenigen Jahren machte sie den Fado in Lissabon bekannt und über die sozialen Schranken hinweg sogar salonfähig.
Als Gegenpol zum ausdrucksstarken portugiesischen Fado und der Geschichte Maria Severas stellt Robert North im zweiten Teil des Abends seine tänzerische Adaption des spanischen Bolero vor, jener weltberühmten Komposition von Maurice Ravel: Aus anfangs fast mechanischen Bewegungen entwickelt sich, einem Ritual ähnlich, rhythmisch akzentuierter Tanz. Die wechselnden Formationen streben dabei, der musikalischen Struktur entsprechend, unaufhaltsam dem temperamentvollen Höhepunkt des Bolero zu ...
Seit seiner Uraufführung im Jahre 1928 mit der Tänzerin Ida Rubinstein und in der Choreografie von Bronislawa Nijinska animiert die spezielle „Varitionstechnik" des Werks -- Zunahme der Klangfarben durch raffinierte Instrumentation -- Choreografen, darunter auch Maurice Béjart, immer wieder zu eigenen Interpretationen.
Vorstellungsdauer: ca. 2:15 Stunden, 2 Pausen
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