Digitaltour: Neubau Herzogsteg Eichstätt
Автор: Bayerische Ingenieurekammer-Bau
Загружено: 2023-09-20
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Der neue Herzogsteg über die Altmühl verbindet die Eichstätter Altstadt mit der Neustadt. Die leistungsfähige Brückenkonstruktion mit ihrem schlanken und stromlinienförmigen Brückenquerschnitt gepaart mit geringem Materialeinsatz sowie effizientem Hochwasserschutz zeugt von hoher technischer Kreativität bei einem ausgeprägten Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Dafür wurde das Projekt mit dem 1. Platz beim Bayerischen Ingenieurpreis ausgezeichnet.
Preisträger Dr.-Ing. Josef Taferner und Dipl.-Ing. Rudi Moroder von der Bergmeister Ingenieure GmbH haben den Neubau des Herzogstegs in Eichstätt am 19. September 2023 ab 18 Uhr im Rahmen dieser Digitaltour der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau vorgestellt.
Der neue Herzogsteg spiegelt in seiner asymmetrisch taillierten Gestalt die beiden Ufersituationen wider, die er verbindet: Von der Herzoggasse der Altstadt aus weitet sich die Brücke zu der offenen, neu gestalteten Ufersituation der Altmühl und zu dem sich konisch öffnenden Franz-Xaver-Platz der Neustadt. Das Brückentragwerk besteht aus einem in der Ansicht flach gebogenen, an den Widerlagern eingespannten, plattenförmigen Biegebalken aus Stahlbeton mit max. Längsneigung der Fahrbahn von 6 %. Die Rahmenwirkung wird durch geschickt angeordnete Kleinbohrpfähle unter den kräftig ausgebildeten Widerlagern aktiviert.
Die Brücke wurde im Lehrgerüst hergestellt, auf einer Behelfsbrücke mit einem temporären Spundwandauflager in der Altmühl, bestehend aus Walzprofilen, Rauschalung auf Schalboden und darüberliegenden Holzspanten mit der dreidimensional gekrümmtem Schalhaut. Die Gründungsmaßnahmen im Einflussbereich des Gewässers erfolgte über Kleinbohrpfähle (GEWI, Ischebeck Ø78 mm) innerhalb von Spundwandkästen als Verbaumaßnahmen. Bauablauf und Bauverfahren erfolgte unter Beachtung plötzlicher Hochwasserereignisse unter Bereitstellung eines Notfallmanagements mit Alarm- und Einsatzplänen.
Im Anschluss an ihren Vortrag standen Dr.-Ing. Josef Taferner und Dipl.-Ing. Rudi Moroder natürlich auch für Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Verfügung.
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