Otto Neurath liest Stefan Zweigs "Die Welt von Gestern" - Buchpräsentation
Автор: Wienbibliothek im Rathaus
Загружено: 2021-05-06
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Der Polyhistor und Sozialreformer Otto Neurath (1882-1945) und der Schriftsteller Stefan Zweig (1881-1942) zählen zu den faszinierendsten Intellektuellen der verschwundenen jüdischen Kultur vom Wiener "Fin de Siècle" bis zur Zeit des Nationalsozialismus.
Im Zentrum des Buches stehen Otto Neuraths kritische Anmerkungen in Stefan Zweigs Vermächtnis aus dem Exil, Die Welt von Gestern (1942), sowie in dessen Buch Castellio gegen Calvin (1936), verfasst als Kritik am Fanatismus und als Plädoyer für Toleranz. Die kritische Rezeption der Welt von Gestern (z.B. durch Hannah Arendt und Berthold Viertel) wird ebenso thematisiert wie das wechselseitige Verhältnis von Wiener Kreis und österreichischer Literatur vor und nach 1945. Ein dokumentarischer Anhang aus unpublizierten Nachlassdokumenten spiegelt weitere Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Kosmopoliten mit klarem Bekenntnis zur europäischen Aufklärung.
Es diskutieren
Arturo Larcati, Herausgeber und Direktor des Stefan Zweig Zentrum der Universität Salzburg
Friedrich Stadler, Herausgeber und Permanent Fellow am Institut Wiener Kreis der Universität Wien sowie wissenschaftlicher Leiter der Wiener Kreis Gesellschaft
Katharina Prager, Digital Humanities, Wienbibliothek im Rathaus
Klemens Renoldner, Schriftsteller und Literaturwissenschaftler
Eine Kooperation mit dem Stefan Zweig Zentrum Salzburg, der Wiener Kreis Gesellschaft Wien und dem LIT Verlag.
Buch-Informationen
Arturo Larcati, Friedrich Stadler (Hg.)
Otto Neurath liest Stefan Zweigs "Die Welt von Gestern"
Zwei Intellektuelle der Wiener Moderne im Exil
Reihe: Emigration - Exil - Kontinuität. Schriften zur zeitgeschichtlichen Kultur- und Wissenschaftsforschung
LIT Verlag, 2020
338 Seiten, EUR 34,90
ISBN: 978-3-643-51032-7
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