Kindestod brach Nobelpreisträger Paul Heyse das Herz
Автор: MAGISCHE KULTURVERMITTLUNG MÜNCHEN.Stadtführungen+
Загружено: 2021-08-28
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Описание: Kann die Beschäftigung mit Kultur helfen, die furchtbare Trauer über den Verlust eines Kindes zu bewältigen? Mit diesen Video, dessen Ziel es ist, sich in Menschen einzufühlen, die ein Kind verloren haben, wollen wir versuchen, diese Frage zu beantworten.Dazu noch folgende Informationen und Gedankenimpulse: Schriftsteller Hans Pleschinski warf unlängst mit seinem besonderen München- Roman " Am Götterbaum" ein liebevoll-ironisches und zart melancholisches Scheinwerferlicht auf einen Vergessenen, der einst eine ganz grosse Berühmtheit war: Schriftsteller und Nobelpreisträger Paul Heyse, international hoch angesehener literarischer Leuchtturm der Stadt München im 19 Jh.Dieser überfälligen Wiederentdeckung wollen wir, die Kultur-Schatzgräber, uns nun anschliessen, aber unser Hauptaugenmerk dabei nicht auf den heiteren Glanz richten, der diesen Münchner Kunststadt- Repräsentanten umgab, sondern vielmehr uns der seelischen Wunde nähern, die Heyse in seinem Leben mit sich tragen musste. Paul Heyse, der aus Berlin "zugroaste" berühmte Münchner, Nobelpreisträger und so genannter " zweite Goethe" seiner Zeit, war zwar ein Kind des Glücks, denn seine klassisch orientierte Wortkunst massgeblich gefördert vom bayerischen König Maximilian II hatte ihm hohen Wohlstand und noch viel grösseres Ansehen gebracht,- ABER dies alles zerfiel ihm zu Staub und Asche, als ihm im Laufe der Jahre drei seiner geliebten Kinder starben, einmal unter so extremen Umständen, dass sie wohl kein Mensch der Welt hätte ertragen können. Diese seine dunkelste Lebensstunde und der Versuch Heyses, sie zu verarbeiten, wird in diesem kleinen Film so eindringlich und einfühlend, wie es uns möglich ist, dargestellt.Wir meinen, dass Heyses erschütternde Erfahrung im 19 Jahrhundert uns als etwas zutiefst ZEITLOS MENSCHLICHES begegnet, auch wenn es umhüllt ist von den sprachlichen Mitteln und Ausdrucksformen einer vergangenen Kulturepoche, die Heyse deutlich prägte, ja, mit anführte.Bewusst bringen wir übrigens im Film zusammen, was sich im Leben sehr widersprüchlich gegenüber stand: Wir verbinden Heyses Gefühlsausdruck mit einem berühmten Wegbereiter des Expressionismus, eine Richtung, die Heyse immer sehr fremd blieb. Aber sie sind sich nicht fremd! Munchs Schrei der elementaren Angst und Heyses herzzerreissender Aufschrei aus dem Abgrund einer unerträglichen Lebens-Erfahrung reichen sich gewissermaßen die Hand und sich auf diese Weise gegenseitig aus der Einsamkeit und Isolation. Wir Menschen sind nie allein! Schon andere haben dieselbe oder eine ähnliche Erfahrung gemacht, wenn wir uns dafür interessieren, Anteil nehmen, finden wir eine Sprache( diese "Sprache" kann auch in Bildern sprechen), mit deren Hilfe wir gemeinsam über das Furchtbarste sprechen können.
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